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Konferenz für Aktionsplan „Inklusion im Kreis Ostholstein“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 20.Feb.2015 | 12:37 Uhr

Als ein weiterer Schritt zu einem Aktionsplan Inklusion für den Kreis Ostholstein findet Montag (23. Februar) eine öffentliche Inklusionskonferenz statt. Von 15 bis 18.15 Uhr werden im Ostholstein-Saal des Kreishauses etwa 140 Personen aus unterschiedlichen Bereichen erwartet. Nach einer Begrüßung durch Kreispräsident Ulrich Rüder wird es fachlich begleitete Gesprächsrunden geben, danach sind die Bürger gefragt, ihre Anregungen einzubringen. Die Leitung hat Dr. Stefan Doose, Koordinator für den Aktionsplan Inklusion des Kreises.

Ostholstein soll, wie es im Pressedienst des Kreises heißt, eine Region werden, in der alle Menschen als Bürger, Arbeitnehmer, Gäste oder Kunden willkommen sind und ohne Barrieren am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe will sich der Kreis in den kommenden Jahren gemeinsam mit möglichst vielen Akteuren stellen. Mit dem Aktionsplan sollen konkrete Maßnahmen für eine Weiterentwicklung der Inklusion im Kreisgebiet angegangen werden.

Im Rahmen der Konferenz wird es drei Gesprächsrunden geben. Zum Thema „Was haben wir vor“ werden sich Projektleiterin Lena Middendorf von der Lebenshilfe Ostholstein, Dirk Mitzloff, stellvertretender Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen, Landrat Reinhard Sager und Dr. Stefan Doose über Erfahrungen und Geplantes unterhalten.

Im Forum „Was erwarten Bürger mit Beeinträchtigungen“ tauschen sich Wolfgang Schulz (Kreisbehindertenbeirat), Monika Gascard (Gehörlosenverband Selbsthilfegruppe Ostholstein), Anke Dose (Blinden- und Sehbehindertenverband) und Sebastian Poß (Expertengruppe Inklusion und Barrierefreiheit) aus.

Prof. Dr. Albrecht Rohrmann vom Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen wird in einer dritten Gesprächsrunde von seinen Erfahrungen aus zahlreichen Prozessen in anderen Kreisen und Kommunen in Deutschland berichten. Im Anschluss sollen in moderierten Gesprächsgruppen die Anregungen und Ideen von Bürgern mit und ohne Beeinträchtigung für den weiteren Prozess in den ab März 2015 geplanten, thematisch unterschiedlichen Foren gesammelt werden. Die Ergebnisse der Foren fließen schließlich in den Entwurf des Aktionsplanes ein.

Es sind noch Anmeldungen zur Teilnahme an der Inklusionskonferenz möglich, per Fax unter 04521/78896 448 oder per E-Mail unter m.sydow@kreis-oh.de. Ein Flyer mit Anmeldeformular findet sich auf der Internetseite des Kreises unter www.kreis-oh.de/inklusion.

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