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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 12:13 Uhr

Komasaufen weiter ein Problem

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 24.Jan.2014 | 00:34 Uhr

Zum fünften Mal startet die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) eine Kampagne mit dem Titel „bunt statt blau“ gegen Alkoholmissbrauch junger Menschen. Der hat gemessen an den Zahlen von jugendlichen Komasäufern, die ins Krankenhaus eingeliefert wurden, im Jahr 2012 abgenommen, bleibe aber auf einem hohen Niveau.

2012 seien nach Informationen der DAK 38 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus in Ostholstein eingeliefert worden, sagt Nils Junker von der DAK Gesundheit in Eutin, 21 Jungen und 17 Mädchen. Auch auf Landesebene habe die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2011 um 24 Prozent abgenommen. Im Langzeitvergleich sei der Wert aber konstant hoch.

„Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen ist ein Alarmzeichen. Unser Ziel ist eine langfristig positive Entwicklung“, sagt Junker weiter. „In den vergangenen zehn Jahren hatten die alkoholbedingten Klinik-Einlieferungen starke Schwankungen, aber die Zahlen bewegten sich immer auf einem hohen Niveau.“

Zur Teilnahme an der
Präventionskampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ sind bundesweit mehr als 11 000 Schulen zur Teilnahme eingeladen. Seit 2010 wurden bei diesem Wettbewerb bereits 52 000 Schüler mit ihren Plakaten zu Botschaftern gegen Komasaufen. „Wenn Jugendliche im Kampf gegen Alkoholmissbrauch selbst Farbe bekennen, ist das besonders glaubwürdig“, so Nils Junker. „Wir hoffen, dass viele Schulen das Thema auf den Stundenplan setzen.“

Alle Schüler in Ostholstein seien aufgefordert, Bilder zum Thema einzureichen. Sie können in der Eutiner DAK-Filiale in der Freischützstraße abgegeben werden. Abgabeschluss ist am 31. März.

www.dak.de/presse


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