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Ostholsteiner Anzeiger

18. August 2017 | 12:49 Uhr

Malente : Knackpunkt bleibt der Digitalfunk

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Malente-Gremsmühlen. Hoffnung auf Renovierung des Feuerwehrzentrums.

Bei der 126. Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Malente-Gremsmühlen sprach Bürgermeisterin Tanja Rönck in ihrem Grußwort über die Bedeutung, Chefin der Feuerwehr zu sein. „Ich kannte mich mit Verwaltung aus, doch im Thema Feuerwehr nicht. Die Hilfe aus der Feuerwehr war groß, wir haben viele Gespräche geführt, damit ich einen Überblick bekomme. Ich durfte einem Einsatz beiwohnen und verstand er hier, was es bedeutet, Chefin der Feuerwehr zu sein und welche Verantwortung auch dahinter steckt für die Finanzierung der Feuerwehr aber auch die Gewährleistung der Sicherheit der Bürger. Ich bin stolz, ein Teil davon zu sein“, so Rönck auf der Versammlung.

Ein Thema bei der Versammlung war die Einführung des Digitalfunks. Gemeindewehrführer Bernd Penter erklärte, die Ausbildung für die Benutzung der Technologie sei gut vorangeschritten, jedoch fehle es an dem Equipment selbst. Der stellvertretende Kreiswehrführer Michael Hasselmann erklärte, in Stockelsdorf werden die digitalen Funkgeräte noch diesen Monat eingeführt, und er gab sich optimistisch, dass im Laufe des Jahres in ganz Ostholstein der Digitalfunk eingesetzt wird. Ebenfalls sprach sich Penter für eine Renovierung des Feuerwehrzentrums aus. „Die Malenter Feuerwehr wächst und der Platz wird kleiner für die vielen Feuerwehrleute. Hier wäre es schön, wenn wir Schritt für Schritt etwas tun könnten“, so der Gemeindewehrführer.

Insgesamt läuft es gut bei der Feuerwehr in Malente. Zum Jahresende zählte sie 126 Mitglieder. 56 aus der Einsatzabteilung, 16 Mitglieder der Ehrenabteilung, 30 Mitglieder Kinderabteilung und 24 Mitglieder aus der Jugendabteilung. Das Durchschnittsalter bei der Einsatzabteilung liegt bei 37,6 Jahren. Im vergangenen Jahr verließen drei Mitglieder die Feuerwehr, während sechs neue Kameraden hinzukamen. 2016 erhielt die Feuerwehr außerdem ein neues Fahrzeug – einen Schlauchwagen-Katastrophenschutz. Insgesamt stehen der Feuerwehr somit neun Fahrzeuge zur Verfügung.

Im Vergleich zu den vergangenen Jahren war es etwas ruhiger betreffend der Einsätze. Trotzdem musste die Feuerwehr 80 Mal ausrücken. 15 Brände, 37 Hilfeleistungen bei häuslichen Unfällen bis hin zu Sturmeinsätzen und Verkehrsunfällen, drei Einsätze im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes, zwei Einsatzübungen und 23 Fehlalarme umfassten die Einsätze. Der wohl ungewöhnlichste Einsatz fand zu Himmelfahrt statt: Ein Klassiker, den Einsatzleiter Jan Strücker jedoch in seiner 25-jährigen Dienstzeit noch nie hatte: eine Katze auf dem Baum.

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erstellt am 12.Feb.2017 | 14:22 Uhr

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