Plön : Klinik und Pflegeheim "gesund"

Sind mit der Entwicklung der Kreiseinrichtungen zufrieden: Dr. Volkram Gebel und Hermann Bölting. Foto: michael kuhr
Sind mit der Entwicklung der Kreiseinrichtungen zufrieden: Dr. Volkram Gebel und Hermann Bölting. Foto: michael kuhr

Die Einrichtungen des Kreises Plön sind nach dem Strukturwandel vor drei Jahren auf einem guten Weg.

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26. Januar 2011, 10:43 Uhr

Preetz | Die Klinik und das Pflegeheim schreiben schwarze Zahlen, der Gebührenfinanzierte Rettungsdienst hat weiterhin reichlich Einsätze. Diese Bilanz zogen gestern der Aufsichtsratsvorsitzende Landrat Dr. Volkram Gebel und Hermann Bölting, Geschäftsführer der gemeinnützigen GmbH in Preetz.

In Zahlen: In den vergangenen fünf Jahren sind die Erlöse der Klinik spürbar gestiegen. Klinik und Pflegeheim haben zusammen bei Erträgen von zusammen über 24 Millionen Euro im vergangenen Jahr rund 420 000 Euro erwirtschaftet. "Das hat sich so entwickelt, wie wir es uns vorgestellt haben", sagte Gebel gestern vor Journalisten. Die guten Zahlen seien aufgrund der medizinischen Weiterentwicklung und gezielter personeller Verstärkungen möglich geworden.

Der Gewinn reiche aus, um die Wünsche der Klinik zu erfüllen. So soll in diesem Jahr der Eingangsbereich für rund 800 000 Euro erneuert werden. Außerdem ist eine Anschaffung im Bereich Kardiologie für Herzkatheteruntersuchungen geplant.

Gebel war zufrieden, dass es nach dem Wechsel der Rechtsform keine Debatten mehr im Kreis-Gesundheitsausschuss gebe. Die Entscheidungswege seien durch den Einsatz eines fachkompetenten Aufsichtsrates mit einer klaren Aufgabenverteilung verkürzt worden.

Geschäftsführer Hermann Bölting freute sich über einen Zuspruch über die Kreisgrenzen hinaus: "Die fachliche Entwicklung unserer Klinik in Preetz macht uns stolz." Bölting ist Chef von 580 Mitarbeitern in allen drei Einrichtungen, die sich auf rund 400 Vollzeitstellen aufteilen. Allerdings ist auch im Klinikum eine Leistungsverdichtung unumstritten: durch mehr Arbeit sei immer weniger Zeit für die Patienten im Klinikum mit 169 Betten und dem Pflegeheim mit 162 Plätzen.

Und damit die Klinik Preetz auch künftig gut aufgestellt ist, soll zur Aufpolierung von Image und Außenwirkung noch in diesem Jahr ein neues Corporate Design entwickelt werden. Vorgesehen sind außerdem die Kooperation mit einer Kardiologiepraxis sowie ein Umbau im Bereich der Endoskopie. Das Qualitätsmanagement sowie der Rettungsdienst sollen weiterentwickelt werden.

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