Kleine Probleme mit großen Instrumenten

Am ersten Abend steht ein Besuch auf dem Empire State Building auf dem Programm.
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Am ersten Abend steht ein Besuch auf dem Empire State Building auf dem Programm.

shz.de von
16. September 2017, 00:19 Uhr

Eine einzige große Sorge hatte Manfred Buck, Leiter des Malenter Spielmannszuges, vor der New-York-Reise der Musiker gehabt – dass nicht alle Instrumente heil ankommen. Diese Sorge erfüllte sich zum Glück nicht. Nach einer rund 17-stündigen Anreise sind sowohl Instrumente als auch Reisegruppe vollzählig im Hotel mitten in New York angekommen.

Auf der Fahrt vom Flughafen zur Unterkunft wurden zwei Sätze immer wieder gehört: „Wow, ist das groß hier“. Und: „Zum Glück muss ich hier nicht Auto fahren.“ Nicht nur, weil ein Stellplatz pro halber Stunde rund 15 Euro kostet. Sondern ganz besonders, als unser Busfahrer beim Abbiegen im Gedränge mit einem anderen Auto zusammenstößt. Unter den neugierigen Blicken unserer Reisegruppe kümmert sich eine resolute Polizistin um die Regelung des Problems.

Als kleines Problem erweisen sich auch die wirklich sehr kleinen Zimmer. In den Zimmern ist nicht einmal genug Platz für alle Koffer, geschweige denn für Trommeln und Marimbaphon. Schließlich werden die Instrumente auf einzelne Zweierzimmer verteilt. Wie sie klingen, das probieren die Musiker mit Rücksicht auf die anderen Hotelgäste aber lieber nicht aus.

In Empfang genommen wurden wir von unserem Reiseleiter Dieter. Dieser ist laut eigener Aussage ein „spanischer Deutscher“, der zwar nie in Deutschland gelebt hat, dafür aber seit 1977 in New York. Im vergangenen Jahr hatte er eine Gruppe, erzählt Dieter, die die Reise bei einem Preisausschreiben bei Haribo gewonnen hatte. Begleitet wurde die Stadtrundfahrt von einem lustigen Mann, den Dieter zwar nicht kannte, der aber in Deutschland wohl sehr populär ist - Thomas Gottschalk.

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