Malente : Kleine Gala mit großem Aufgebot

Großes Schauspiel-Aufgebot (von links): Sebastian Ströbel, Jochen Horst, Ellenie Salvo González, Anja Kling, Antonia Gerke, Svenja Gerke, Svenja Pages, Anja Schüte, Janna Striebeck, Heidrun Fiedler, Daniela Schwerdt und Emilia Bernsdorf. Fotos: Harald Düsterhoff
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Großes Schauspiel-Aufgebot (von links): Sebastian Ströbel, Jochen Horst, Ellenie Salvo González, Anja Kling, Antonia Gerke, Svenja Gerke, Svenja Pages, Anja Schüte, Janna Striebeck, Heidrun Fiedler, Daniela Schwerdt und Emilia Bernsdorf. Fotos: Harald Düsterhoff

Immenhof-Filmpreis zum fünften Mal an Schauspieler aus Film und Fernsehen verliehen. Zwölf Preise im Uwe-Seeler-Park vergeben.

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10. Oktober 2018, 11:10 Uhr

Der „Geist von Malente“ bringt nicht nur Fußballern Glück, sondern auch Schauspielern: Zwölf Personen aus Film und TV, darunter Anja Kling und Sebastian Ströbel, wurden am Sonnabend mit dem Immenhof-Filmpreis ausgezeichnet. Zum fünften Mal wurde der Preis in Form eines bronzefarbenen Pferdes im Uwe-Seeler-Park verliehen.

Vor der Verleihungszeremonie genossen die Gäste der Veranstaltung die familiäre Atmosphäre und Nähe zu den Prominenten. Ob Autogramm, Selfie oder Fragen – die Stars ließen sich für ihre Fans viel Zeit. Die hatten sie auch, denn zur Verleihung waren nur 50 Karten im freien Verkauf.

Goldene Kamera, Bambi, und jetzt der Immenhof-Filmpreis: Schauspielerin und Synchronsprecherin Anja Kling wurde für ihre Darbietung als Caroline Schäfer im ZDF-Krimi „Der Kommissar und das Kind“ als „Beste Hauptdarstellerin“ ausgezeichnet. Für ihre Leistungen in ihren jeweiligen Hauptrollen erhielten auch die Schauspielerinnen Ellenie Salvo González, Janna Striebeck, Anna Maria Mühe und in Abwesenheit Maria Ehrich und Stefanie Stappenbeck einen Preis. „Bester Hauptdarsteller“ wurde Sebastian Ströbel für seine Rolle in der ZDF-Serie „Die Bergretter“. Den Ehrenpreis erhielten Svenja Pages, Anja Schüte, Jochen Horst und posthum Angelika Meissner. Die 21-jährige Emilia Bernsdorf erhielt für ihre Leistung in „Katie Fforde: Mama allein zu Haus“ den Nachwuchspreis.

Die zahlreichen Preisträger erhielten die Auszeichnung nicht nur aufgrund ihrer schauspielerischen Leistungen. Im Vorfeld der Gala erklärte Initiator und Moderator Mario Würz, dass auch eine Verbindung zu den Immenhof-Filmen oder eine Leidenschaft fürs Reiten ausschlaggebend für die Ernennung seien. Für viele der ausgezeichneten Schauspieler waren die Heimatfilme aus den 50er- bis 70er-Jahren jedoch weitestgehend unbekannt. Aus diesem Grund hatte Organisator Mario Würz 2012 dem Immenhof-Filmpreis ins Leben gerufen.

Für musikalische Unterhaltung sorgte der deutsche Popsänger Markus. Im lässigen Look sang er seine Single „Ich will Spaß“, die in den 80er-Jahren ein Dauerbrenner auf den deutschen Charts war. Ein weiterer Hauch von Nostalgie, der bei der Immenhof-Verleihung mitschwang.

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