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Regionaler Verkehrsplan : Klares „Nein“ aus Plön zum Regionalen Nahverkehrsplan

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Einstimmig haben sich die Mitglieder im Stadtentwicklungsausschuss gegen den Regionalen Verkehrsplan für den Kreis Plön ausgesprochen. Kritisiert wurde die Taktung der Züge. So entstehen teilweise erhebliche Wartezeiten.

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erstellt am 04.Sep.2013 | 13:37 Uhr

Einstimmig haben sich die Mitglieder im Plöner Stadtentwicklungsausschuss gegen den Regionalen Verkehrsplan (RNVP) für den Kreis Plön ausgesprochen. Es wurde nicht akzeptiert, dass die Taktung der Züge so verändert werden soll, dass teilweise erhebliche Wartezeiten entstehen.

Nach dem vorliegenden Entwurf werden die Abfahrtzeiten zwischen Bus und Bahn nicht mehr abgestimmt, ärgerte die die FWG-Plön in einer Pressenotiz. In diesem Sinne habe der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Plön in seiner letzten Sitzung eine Zustimmung verweigert.

Nicht nachvollziehbar sei, so FWG-Plön-Sprecher Frank Evers, dass nach diesem Regionalen Verkehrsplan Preetz als größte Stadt im Kreis Plön als Sitz von diversen Schulen und Gesundheitseinrichtungen deutlich seltener angefahren werden soll. Plöner Schüler der beruflichen Schulen müssten teilweise eine Stunde früher anreisen, weil sie sonst nicht rechtzeitig zum Schulbeginn in den Schulen ankommen.

Der Regionale Verkehrsplan ist nach FWG-Vorstellungen so auszurichten, dass neben der Bahn auch die Busse gut und untereinander abgestimmt fahren. Jeder Bürger solle in einer angemessenen Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln sein jeweiliges Ziel erreichen können.

„Auch anreisende Touristen werden nach dem Entwurf keinen unmittelbaren Anschluss an den städtischen Busverkehr haben“, ärgerte sich Frank Evers. Sie würden bei Wind und Wetter am Busbahnhof warten müssen oder ein Taxi nehmen müssen. Die FWG-Plön fordere, die alte Taktung beizubehalten und Plön weiterhin im Halbstundentakt anzufahren und bei jeder Fahrt auch in Preetz anzuhalten.

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