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Ostholsteiner Anzeiger

20. November 2017 | 13:06 Uhr

Kirche plant eine neue Verwaltung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Nach einer ersten Kostenschätzung des Architektenbüros müssten bis zu 6,2 Millionen Euro in Bad Segeberg ausgegeben werden

von
erstellt am 09.Okt.2017 | 11:59 Uhr

Die Synode des Kirchenkreis Plön-Segeberg hat den Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes beschlossen. Es soll in Segeberg entstehen und nach ersten Schätzungen eines Architekten bis zu 6,2 Millionen Euro kosten.

Dafür kauft der Kirchenkreis ein rund 6000 Quadratmeter großes Grundstück im neuerschlossenen Gewerbegebiet Burgfelde an der Kaiser-Lothar-Allee. Aktuell ist die Verwaltung des Kirchenkreises in der Oldesloer Straße in Bad Segeberg im zweiten und dritten Geschoss des Verwaltungsgebäudes in der Sparkasse untergebracht. Doch der zur Verfügung stehende Platz reicht nicht mehr aus.

Akten und Archivmaterial werden zurzeit zum Teil außerhalb gelagert und das als Server-Raum genutzte Zimmer ist nicht ideal für die Technik – Erweiterungen sind nicht möglich. Außerdem werden als Sozialraum und Besprechungsräume vorgesehene Zimmer als Büros genutzt. „Wir platzen aus allen Nähten“, sagte Verwaltungsleiter Bernd Sulimma.

Den Synodalen lagen zwei Vorschläge vor, die dieses Problem beheben würden. Neben dem Neubau gab es die Option, weitere Flächen im Sparkassen-Gebäude anzumieten – allerdings wäre das die alte Schalterhalle im Erdgeschoss gewesen und die hätte umgebaut werden müssen. Angesichts der dafür dann fälligen Miete habe man begonnen, andere Möglichkeiten zu erwägen, berichtete Sulimma.

Ein anderes Gebäude mit dem entsprechenden Raum-Angebot ist nach Recherchen der Kirchenkreisverwaltung in Bad Segeberg derzeit weder zu kaufen noch zu mieten. 45 der anwesenden 52 Synodalen stimmten am Ende für den Neubau.

Abhängig von der Größe des Gebäudes und dem gewählten Energiestandard würde bis zu 6,2 Millionen Euro als Baukosten fällig. Klar ist, dass die Verwaltung etwa 1400 Quadratmeter Nutzfläche benötigt in dem neuen Gebäude. Wenn alles Plan geht, beschließt die Synode im ersten Halbjahr 2018 den Bau – auf Grundlage einer genauen Kostenplanung.

„Wir freuen uns über den Beschluss der Synode“, erklärten die beiden Pröpste des Kirchenkreises Plön-Segeberg, Dr. Daniel Havemann und Erich Faehling nach der Sitzung. „Er ist ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung an die Mitarbeiter, dass die Synode die Platzprobleme in der Verwaltung ernst nimmt und für eine moderne und angemessene Arbeitsumgebung sorgt“, sagte Havemann.

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