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Ostholsteiner Anzeiger

15. Dezember 2017 | 00:31 Uhr

Kinderschutzbund feierte 40. Jubiläum

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 31.Okt.2013 | 00:33 Uhr

Lobende Worte fand die Kieler Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) bei der Feier des 40-jährigen Bestehens des Deutschen Kinderschutzbunds (DKSB) im Kreis Ostholstein. Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter hätten in den vergangenen Jahrzehnten ein beeindruckend vielfältiges Angebot auf die Beine gestellt, lobte die Ministerin am Sonnabend beim Festakt in der Aula der Jakob-Lienau-Gemeinschaftsschule in Neustadt.

DKSB-Vorsitzende Mechthild Piechulla ehrte die Frau, die den Stein 1973 mit ins Rollen brachte: Ilse Tychsen (80) gründete mit einer Handvoll Mitstreitern den Kinderschutzbund in Ostholstein. Mittlerweile sind kreisweit zwischen Fehmarn und Stockelsdorf 260 Hauptamtliche und 80 Ehrenamtliche im Einsatz. Zu den Festrednern gehörten außerdem Irene Johns, Vorsitzende des DKSB-Landesverbands, Timo Gaarz als stellvertretender Landrat, Michael Koch, Kreisvorsitzender des Gemeindetags, Susanne Voß von der Lebenshilfe Ostholstein und Neustadt Bürgermeisterin Dr. Tordis Batscheider.

Beispielhaft für die Aktivitäten des Kinderschutzbunds in Ostholstein, der vom ehemaligen Neustädter Bürgermeister Henning Reimann und Martin Liegmann geführt wird, nannte Kristin Alheit stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe, Kinderhäuser und Kitas, frühe Hilfen und das Familienzentrum Küste, Integrationsbegleitung und -beratung für Menschen mit Migrationshintergrund, Elterntelefon und Familienberatungsstelle sowie das Engagement in der Schulsozialarbeit an zehn Standorten im Kreis. „Mit Ihrem Angebot sind Sie einer der am breitesten aufgestellten Kreisverbände des Kinderschutzbundes in Deutschland“, erklärte sie. Darauf könne der Kinderschutzbund stolz sein. Und der Kreis könne sich glücklich schätzen für dieses echte Pfund in Sachen Kinderschutz.

Auch heute noch benötigen Kinder eine warme Mahlzeit. Das ist ein Angebot, dass der Kinderschutzbund bereits 1979 im Rahmen aufsuchender Sozialarbeit machte. Auch heute gelte es, Kindern Räume zu geben, in denen sie spielen, Hausaufgaben machen oder auch einfach Kind sein könnten. Das sei immer Anliegen des Kinderschutzbundes gewesen. Heute betreibe der Kinderschutzbund Kinderhäuser, Kindertagesstätten und engagiere sich im Bereich der Offenen Ganztagsschulen. Das gesellschaftliche Verständnis von Erziehung habe sich grundlegend geändert. Über die Ächtung von Gewalt als Erziehungsmittel müsse heute nicht mehr gestritten werden – auch dank des Kinderschutzbundes.

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