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Ostholsteiner Anzeiger

23. November 2017 | 01:18 Uhr

Kinder sind die wahren Schätze

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Mit einer offiziellen Einweihungsfeier und Einsegnung wurde die evangelische Kita für 105 Plätze gestern eingeweiht

shz.de von
erstellt am 11.Nov.2017 | 00:50 Uhr

Viele Kinder und noch mehr Erwachsene kamen zur Einweihungsfeier der neuen evangelischen Kita „Schatzkiste“: Für rund drei Millionen Euro wurde binnen zehnmonatiger Bauzeit Platz nach modernen und inklusiven Vorgaben für 105 Kinder vom Krippen- bis Schulkindalter am Dr.-Wittern-Gang geschaffen. „Egal ob mit und ohne Behinderung, aus bildungsfernen Schichten, mit Hochbegabung oder Migrationshintergrund – die ‚Schatzkiste‘ ist eine inklusive Einrichtung für alle“, heißt es in der Mitteilung des Kirchenkreises.

Der Name der neuen Kita, in der seit diesem Monat Kinder des einstigen Kamp- und Kieckbusch-Kindergartens von 7 bis 17 Uhr betreut werden, war in allen Grußworten Thema. Vertreter von Kreis, Stadt, Kirche und Architektenbüro waren sich einig: Die Kinder in der Einrichtung sind die wahren Schätze. Die Stadt Eutin steuerte 800 000 Euro bei, „aber das ist eine Investition in die Kinder der Stadt und unsere Zukunft“, sagte Bürgervorsteher Dieter Holst. Mit Blick auf den Schuldenberg der Stadt von rund
45 bis 50 Millionen Euro seien dies Schulden, die sich über die nächsten 30 bis 40 Jahre rechnen, so Holst. „Wir sind dankbar, dass Sie das Angebot der Kita-Landschaft in Eu-
tin vervollständigen“, dankte Holst den Verantwortlichen.

Pastorin Maren Löffelmacher von der Kirchengemeinde erinnerte daran, dass die Idee eines Kita-Neubaus erst kam, als die Kita ihr Angebot auf die Krippengruppen für unter Dreijährige erweitern wollte. „Wir stellten die Kita auf den Kopf und mussten uns schnell die Frage stellen: ‚Ist ein Neubau nicht sinnvoller als in einen Bau mit Mängeln zu investieren?‘.“ Die Entscheidungen in den Gremien bis zur Grundsteinlegung und Einweihung verlief verglichen mit anderen Bauprojekten rasch. Dies sei nicht zuletzt auch dem großen Engagement Beate Brands, der Geschäftsführerin des Kita-Werkes, zu verdanken: „Ohne dich und dein Team hätten wir das so schnell nicht geschafft“, sagte Propst Dirk Süssenbach. Ebenso viel Dank gebühre den 24 Mitarbeitern unter der Leitung von Christiane Hoyer, die den Umzug in die Interimslösung Albert-Mahlstedt-Schule und zurück in den Neubau mit zahlreichen Überstunden und engagierten Eltern gestemmt haben. Propst Peter Barz segnete
die Einrichtung abschließend.



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