Kiesabbau muss eine Grenze haben

Naturparkbotschafterin Regina Poersch in Kreuzfeld

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01. Oktober 2014, 15:42 Uhr

Die Bürgerinitiative gegen eine Ausdehnung des Kiesabbaus bei Kreuzfeld sieht jetzt die Landtagsabgeordnete Regina Poersch (SPD) an ihrer Seite. „Irgendwann ist auch mal das Ende des Kiesabbaus mitten im Bereich des Naturparks Holsteinische Schweiz erreicht, und das scheint jetzt der Fall zu sein“, sagte sie laut Pressemitteilung nach einer Ortsbesichtigung.

Dazu hatte die Initiative „Gegen weiteren Naturabbau“ die SPD-Politikerin nach Kreuzfeld und Niederkleveez eingeladen. Mitglieder des Vorstandes zeigten ihr das Gelände und wiesen auf die Forderungen eines großen Teiles der Anwohner hin. Die Bürgerinitiative hat bis jetzt 574 Unterschriften von Bürgern gesammelt, die sich gegen den Ausbau des Kieswerkes in Kreuzfeld und gegen die Fortsetzung der Motorcrossanlage wenden. Der Lärm und die Zerstörung der Landschaft passten nicht ins Zentrum des Naturparks, so die zentrale Aussage.

Regina Poersch betonte, dass sie die Wünsche der Bürger verstehe. Sie wolle sich in ihrer Partei, aber auch bei den Kreisen Plön und Ostholstein sowie bei den zuständigen Ministerien in Kiel für die Belange der Bürgerinitiative einsetzen. Auch wenn Kies erforderlich sei, müssten bei der Abwägung der Interessen auch die Bedürfnisse der Einwohner und der Urlaubsgäste ganz vorn stehen. „Wir werben mit unserer Natur, dann müssen wir sie auch schützen und schonen“, so Poersch. Dies sollte auch die Gemeindevertretung Malente bei der anstehenden Änderung des Flächennutzungsplanes berücksichtigen.

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