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Ostholsteiner Anzeiger

17. August 2017 | 17:39 Uhr

Kiel arbeitet an Problemlösung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Landespolizeidirektor soll sich um Mängel in der Regionalleitstelle Lübeck kümmern / GdP will Thema im Blick behalten

Auf dem richtigen Weg sieht sich Schleswig-Holsteins Innenministerium bei der Lösung der Probleme in der Regionalleitstelle (RLS) der Polizeidirektion Lübeck. Die von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) beanstandeten Arbeitsbedingungen einschließlich der Klimasituation auf der Leitstelle (wir berichteten) seien benannt und den zuständigen Stellen akut aufgegeben worden, erklärte Thomas Giebeler, Sprecher des Innenministeriums, jetzt auf Nachfrage der GdP. „Landespolizeidirektor Burkhard Hamm wurde gebeten, diesbezüglich kurzfristig Gespräche mit der Behördenleitung in Lübeck zu führen und dem Innenministerium über die Ergebnisse zu berichten“, erklärte Giebeler laut GdP.

In den vergangenen Monaten hätten sich im Betrieb der Leitstellen deutliche Verbesserungen ergeben, hieß es weiter. Giebeler: „Es wird erwartet, dass sich die Zahl der Störungsmeldungen wie in den vergangenen drei Monaten insgesamt weiter verringern wird.“ Trotz der aktuell in Lübeck benannten Probleme sei festzustellen, dass die Regionalleitstellen im Großen und Ganzen stabiler liefen, als noch vor Monaten. „Einzelne Störungen sind aber weiterhin nicht auszuschließen.“

Der Probebetrieb des Digitalfunks im Bereich der RLS Süd sei nach technischen Schwierigkeiten, die im Sommer nach einer umfangreichen Analyse größtenteils beseitigt worden seien, wieder aufgenommen und mittlerweile auf den gesamten Bereich der Polizeidirektion Lübeck ausgeweitet worden. Aufgrund entsprechender Rückmeldungen und der verstärkten Nachfrage nach digitalen Funkgeräten sei festzustellen, dass die Akzeptanz für den Digitalfunk trotz einiger noch vorhandener Mängel in der Sprachqualität weiter wachse. „Noch vorhandene Restfehler werden aber beseitigt, bevor der Echtbetrieb begonnen wird“, unterstrich Giebeler.

Vollständig beruhigen konnten die Verlautbarungen des Innenministeriums die Gewerkschafter indes nicht. „Wir werden die Entwicklung auf der Regionalleitstelle weiterhin mit großer Aufmerksamkeit beobachten“, kündigte Jörn Löwenstrom, Vorsitzender der GdP-Regionalgruppe Lübeck-Ostholstein, an.

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erstellt am 14.Okt.2013 | 00:31 Uhr

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