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Nach fast zehnmonatiger Bauzeit : Keine Ruhe in der Klosterstraße

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Plöns älteste Straße ist seit ein paar Tagen keine Anliegerstraße mehr. Anwohner wehren sich mit einer Unterschriftenliste dagegen.

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erstellt am 07.Mai.2014 | 00:00 Uhr

Es ist schon deutlich zu sehen: die Klosterstraße ist vor dem nahen Ende der Straßenbauarbeiten zu einem wahren Schmuckstück geworden. Es gibt klare Strukturen für Fußgänger und Autofahrer. In diesen Tagen wird die Straßenbeleuchtung installiert und danach haben die Anwohner wieder ihre gewohnte Ruhe.

Doch mit dieser Ruhe scheint es vorbei zu sein. Anwohner Jürgen Böhrens hat beobachtet, dass sich bereits mehr Verkehr in der beschaulichen Straße breit macht: „Vier Autos fuhren vor kurzem hintereinander in zügiger Fahrt durch die Klosterstraße und mussten am Ende auf Privatgrundstücken wenden“, hatte er beobachtet.

Die Autofahrer traf wohl keine Schuld, denn das Schild „Anlieger frei“ am Eingang der Klosterstraße gibt es nicht mehr. Der Grund dafür soll in der Gewährung von Zuschüssen liegen. Bei einer Anlieger-Straße gibt es für die Stadt offenbar nicht die Zuschüsse in erhoffter Höhe.

Doch die Anwohner der Klosterstraße haben offensichtlich noch ein weiteres Problem. Von den einst 22 Parkplätzen sind nur noch neun übrig geblieben. Anwohner Ulrich Lerche übergab am Montag im Hauptausschuss wieder eine Liste mit Unterschriften, mit der die Lösung der Parkplatzproblematik gefordert wird. Offenbar wenden sich die Betroffenen jetzt an den Hauptausschuss unter dem Vorsitz von Oliver Hagen (CDU), nachdem sie sich im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt und dessen Vorsitzenden Bernd Möller (SPD) mehrfach nicht mehr ernst genommen fühlten.

Bürgermeister Jens Paustian jedenfalls signalisiert Gesprächsbereitschaft und will zu einem Treffen mit den Bewohnern der Klosterstraße einladen. Ob sich nach knapp zehnmonatiger Bauzeit danach endlich Ruhe in der Plöner Klosterstraße abzeichnet, bleibt abzuwarten.

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