Keine Kunsthalle für Timmendorfer Strand

shz.de von
08. Juli 2015, 09:25 Uhr

Der Hamburger Unternehmer Jürgen Hunke will seine Pläne zurückziehen, das Kurmittelhaus in Timmendorfer Strand in eine Kunsthalle zu verwandeln. Er stehe ab sofort für diese erhebliche Investition nicht mehr zur Verfügung und werde sich an anderer Stelle engagieren, teilte er mit.

Hunke begründete dies unter anderem mit einem Bürgerbegehren gegen sein Vorhaben. In dem Begehren geht es um die Frage, ob sich die Gemeinde an den Kosten für den geplanten Umbau des Kurmittelhauses in eine Kunsthalle beteiligen soll. Mehr als 800 Bürger haben das Bürgerbegehren nach Angaben der Initiatoren unterschrieben. Er habe keine Lust mehr, sich einem neuen Bürgerbegehren der SPD und der Grünen zu stellen, sagte Hunke, der in Timmendorfer Strand ein Haus besitzt. Schon 2010 hatten Gegner einen Bürgerentscheid gegen eine Investition des kunstliebenden Unternehmers initiiert. Damals ging es um ein Teehaus im asiatischen Stil auf der Seeschlösschen-Brücke.

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