Kein Volksbegehren für schnellen A-20-Bau

Volksinitiative verzichtet trotz erfolgreicher Unterschriftenaktion auf nächsten

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29. Mai 2015, 14:59 Uhr

Die vor zwei Jahren gegründete „Volksinitiative A 20 – sofort“ verzichtet auf ein Volksbegehren. Wenige Tage vor Ablauf der Antragsfrist der zweiten Stufe der Bürgerbeteiligung entschied sich die Gruppe um den Unternehmensberater Rainer Bruns, Ex-Wirtschaftsminister Dietrich Austermann und den Logistik-Unternehmer Thies Anhalt, den Kampf für einen schnelleren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur nicht mit einer weiteren Unterschriftenaktion fortzusetzen. Mehr als 27  000 Menschen hatten die Volksinitiative unterstützt, 20  000 hätten gereicht, damit der Landtag das Anliegen behandelt. „Trotz dieses überwältigenden Votums so vieler Bürger habe die Mehrheit des Landtages das Anliegen erst verzögert und dann abgelehnt“, sagte Bruns. Für das nun folgende Volksbegehren müssten mindestens 80  000 Unterschriften gesammelt werden. Das kostet zu viel Kraft, Zeit und Geld, und es sei absehbar, dass die Küstenampel das Anliegen ignoriert würde. Deshalb wolle man jetzt auf einen Regierungswechsel 2017 hinarbeiten. Standpunkt

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