Bosau : Kein Geld für Sanierung der L 176

Auch eine Art der Verkehrsberuhigung ist der Zustand der L 176 in Hutzfeld.  Fotos: Kuhr
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Auch eine Art der Verkehrsberuhigung ist der Zustand der L 176 in Hutzfeld. Fotos: Kuhr

Der marode Zustand der Landesstraße ist dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein bekannt

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30. April 2015, 17:40 Uhr

Der Zustand der Landesstraße 176 zwischen Hutzfeld und Majenfelde ist eine einzige Katastrophe. Die Gemeinde Bosau hat bereits mehrfach darauf hingewiesen. Jetzt die schlechte Nachricht vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein: Für eine Sanierung der Straße ist kein Geld da. Es kommt nur zu Flickarbeiten. Und das heißt im Wortlaut der Behörde „Straßenunterhaltungsdienst“.

Durch eine regelmäßige, flächendeckende Erfassung des Zustandes der Fahrbahn der Landesstraßen ist die schlechte Verfassung der L 176 bekannt, schreibt der Landesbetrieb jetzt an die Gemeinde Bosau. Eberhard Jeschull (CDU) hatte sich vor Monaten laut über den schlechten Zustand der Straße beklagt und eine Sanierung gefordert. Bosaus Bürgermeister Mario Schmidt hatte das in einem Schreiben an den Landesbetrieb formuliert.

„Das Straßenzustand ist unbestritten sanierungsbedürftig. Im Sinne einer nachhaltigen Straßenerhaltung wäre zweifelsfrei eine Erneuerungsmaßnahme anzustreben“, heißt es aus Lübeck weiter. Deshalb wiesen auch Schilder auf die Straßenschäden hin.

Bedingt durch die beschlossene Konsolodierung des Landeshaushaltes könnten nur noch wenige Deckenerneuerungen umgesetzt werden. Das Verkehrsministerium des Landes habe Prioritäten festgesetzt. Dabei falle die L 176 nicht in die Aufnahme in das Erhaltungsprogramm der Landesstraßen. Deshalb sei eine Deckenerneuerung aus heutiger Sicht in absehbarer Zeit nicht realisierbar.

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