Kay Langbehn aus Bosau bleibt DJO-Vorsitzender

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08. März 2017, 12:40 Uhr

Kay Langbehn aus Bosau bleibt weiterhin Vorsitzender des Landesverbandes der Deutschen Jugend in Europa (DJO). Ihm stehen Claudia Spindler als 2. Vorsitzende, Inna Dudin als Schatzmeisterin sowie die Beisitzer Kurt Seidel, Rüdiger Evers, Michael Ziegler zur Seite.

„Der Landesverband kann somit seine erfolgreiche Arbeit fortführen“, sagte Kay Langbehn. Neben den klassischen Angeboten wie Ferienfreizeiten für Kinder- und Jugendliche werde auch die Arbeit mit Geflüchteten weiter verstärkt. Neu in diesem Jahr seien Freizeiten, die für Bewohner der Region Holsteinische Schweiz kostenfrei sind: eine Fahrradtour von Plön einmal um den Plöner See mit Übernachtung in Bosau (25. -26. März), Wattwandern an der Nordsee (12. bis 14. Mai) oder ein Paddelcamp in Bosau (25. -28.Mai).

Der Landesverband der DJO ist ein landesweit tätiger, freiheitlich demokratischer, überparteilicher und überkonfessioneller Kinder- und Jugendverband mit Anerkennung als freier Träger der Jugendhilfe. Seine Merkmale sind Selbstorganisation, freie Gestaltung und Mitverantwortung junger Menschen. „Wir fördern das friedliche und tolerante Zusammenleben und die Verständigung zwischen Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern“, sagte Kay Langbehn.

Die DJO möchte Jugendlichen mit Migrationshintergrund die Möglichkeiten geben, aktiv am gesellschaftlichen Leben in Deutschland teilzunehmen. Weitere Schwerpunkte der Arbeit seien der Einsatz für die weltweite Ächtung von Vertreibung und das Engagement für die sozialen, politischen und kulturellen Rechte von Flüchtlingen und Vertriebenen.

Die (inter)kulturelle Kinder- und Jugendarbeit sei ein zentraler Tätigkeitsschwerpunkt für die DJO. Sie solle zur Persönlichkeitsbildung junger Menschen beitragen, zur geistigen Auseinandersetzung mit den verschiedenen Kulturen anregen und Kenntnisse darüber vermitteln.Leitbild der DJO sei das gleichberechtigte, tolerante und solidarische Zusammenleben in kultureller und inhaltlicher Vielfalt. Der Verband fördert die Integration und Teilhabe junger Spätaussiedler, Zuwanderer und Flüchtlinge, indem sie deren Selbstorganisation in eigenen Jugendverbänden fördert und soziale, pädagogische und soziokulturelle Orientierung anbietet.

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