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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2017 | 18:03 Uhr

Kataster geplant für Sportplatz-Sanierung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

SPD-Kreistagsfraktion will die Anregung des Kreissportverbandes aufgreifen

von
erstellt am 05.Sep.2015 | 16:31 Uhr

Gemeinsames Zukunftsprojekt für den Kreis und die Sportvereine soll ein Sportstättenkataster werden, durch das der Finanzbedarf für die Sanierung der Plätze und Hallen ermittelt werden kann. Das war eines der Ergebnisse des Gespräches, das SPD-Kreistagsabgeordnete jüngst in Lensahn mit den Spitzenvertretern des Kreissportverbandes (KSV) führten.

Der KSV-Vorsitzende Rolf Röhling informierte zusammen mit dem zum 1. Oktober scheidenden Verbandsgeschäftsführer Götz Haß über die Sorgen und Pläne der fast 60  000 Mitglieder zählenden Sportvereine in Ostholstein. Zu den Themen gehörten die Ausbildung und Bezahlung von Übungsleitern und Trainern, die Einbindung von Asylbewerbern, die vordringliche Renovierung von Sportstätten sowie die Forderung, dass der Sport von der Politik und den Verwaltungen mehr in den Vordergrund gestellt werden müsse.

Götz Haß erläuterte, dass der Verband mit den Finanzmitteln im nächsten Jahr auskommen werde. Für 2017 wollte Röhling dies aber den Kreispolitikern nicht mehr in Aussicht stellen.

Unzufrieden äußerte sich Haß über den Mangel wettkampfgerechter Schwimmbäder. Zwar habe das Land jetzt die Förderung dafür verbessert, aber für den Neubau oder die Wiedererrichtung von für den Schwimmsport geeigneten Bädern reichten die vom Land zur Verfügung gestellten 2,4 Millionen Euro bei weitem nicht aus.

Die Integration von Menschen aus Syrien, aus Afrika oder Afghanistan und anderen Ländern sei derzeit noch in Ostholstein für die Sportvereine kein Problem, betonte Haß. „Flüchtlinge, die bei uns Sport treiben wollen, sind in den Vereinen gerne gesehen. Sie haben dafür am Anfang eine freie Mitgliedschaft eingerichtet, und der Landessportverband hat 50  000 Euro für die Finanzierung von Sportkleidung zur Verfügung gestellt“, sagte er.

Die SPD-Vertreterin Annette Schlichter-Schenk und ihr Fraktionschef Burkhard Klinke würdigten „in voller Übereinstimmung“ die gute Führung des Verbandes durch haupt- und ehrenamtlich Tätige. „Hier wird vorbildliche Arbeit geleistet, für die wir vom Kreis Ostholstein uns nur bedanken können.“ Beide kündigten an, die Anregung für ein Sportstättenkataster auf Kreisebene aufzugreifen. Zu begrüßen sei ohnehin, dass der Verband der Verwaltung Aufgaben bei der Bezuschussung abgenommen habe.



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