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Ostholsteiner Anzeiger

18. Dezember 2017 | 22:08 Uhr

Kalte Duschen vor der Pause

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Fußballerinnen des SV Fortuna Bösdorf unterliegen in der Schleswig-Holstein-Liga dem TSV Russee mit 0:4(0:4) Toren

shz.de von
erstellt am 26.Okt.2015 | 16:30 Uhr

Die Fußballerinnen des SV Fortuna Bösdorf bekamen in der Schleswig-Holstein-Liga gegen den TSV Russee kurz vor der Pause eine kalte Dusche nach der anderen. Nicht genug, dass die Gäste ihre Zwei-Tore-Führung in der 45. Minute auf 3:0 ausbauten, in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs kassierten sie auch noch das 0:4. „Das hatten wir uns ganz anders vorgestellt“, sagte Fortunentrainer Dirk Hubert.

Die Bösdorferinnen waren den Gegnerinnen von der Körpergröße deutlich unterlegen. „Standardsituationen waren daher unser großes Problem“, beschreibt Hubert die Ursache für zwei Gegentore. Nach Eckbällen standen seine Spielerinnen gegen die kopfballstarken Kielerinnen auf verlorenem Posten. Die aufgerückte TSV-Libera Tessa Schildt setzte sich zweimal durch und markierte so die Treffer zum 2:0 (31.) und 3:0 (45.). Zuvor hatte Laura Bahr eine sehenswerte Kombination mit dem 1:0 abgeschlossen (24.). Als die Gastgeberinnen noch mit dem 0:3-Rückstand haderten, gab es den nächsten Frust, als Eva Saine auf 4:0 für den TSV Russee erhöhte.

„Einen Vier-Tore-Rückstand kann man in der Schleswig-Holstein-Liga kaum aufholen“, meinte Dirk Hubert. Dabei hatten die Bösdorferinnen anfangs gut mitgehalten. Laura Beuck hatte sogar die Chance zur Führung, doch Abwehrspielerin Cathrin Pochert spitzelte ihr im letzten Moment den Ball vom Fuß und klärte zur Ecke (16.). Die Fortuna konnte auch kein
Kapital aus dem Überzahlspiel schlagen, nachdem Gästespielerin Cathrin Pocher wegen einer Tätlichkeit mit der Roten Karte des Feldes verwiesen worden war.

Die Bösdorferinnen stehen in der Tabelle mit vier Punkten und 4:22 Toren aus sieben Spielen auf dem elften und vorletzten Platz. Noch liegen die Teams in der Abstiegszone dicht beisammen. Um wichtigen Boden zu gewinnen, wäre ein Erfolgserlebnis wichtig.

Nächster Gegner ist am Sonntag, dem 1. November, der TSV Klausdorf, der
ebenfalls nur vier Zähler
auf dem Konto hat, aber
vier Plätze besser steht.
„Wir brauchen noch ein bisschen Zeit, denn wir müssen noch viel lernen“, meint Dirk Hubert.

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