zur Navigation springen

Jusos wollen Sicherheit für Fährverbindungen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 29.Dez.2015 | 00:34 Uhr

Zum Abschluss des Jahres besuchten die Jusos Ostholstein den Fährbetrieb auf Fehmarn. Neben einem Gespräch mit dem Konzernbetriebsratsvorsitzenden Bernd Friedrichs konnten die Jusos Teile der Fähre „Deutschland“ besichtigen.
Die jungen Sozialdemokraten interessierte neben der allgemeinen Situation der Arbeitnehmer die Lage der Auszubildenden im Betrieb. Die Nachwuchspolitiker beeindruckte, wie die Reederei ihre Azubis fördert. Neben
Weiterbildungsangeboten wird auch etwaige Nachhilfe von dem Unternehmen übernommen. Bernd Friedrichs erinnerte daran, dass die Reederei in diesem Jahr von der Industrie- und Handelskammer (IHK) für seine Ausbildung schon zum zweiten Mal ausgezeichnet wurde. „Auch wenn es sicher an einigen Stellen noch Potenzial gibt, sind wir doch überwiegend erfreut über die Situation der Azubis bei Scandlines“, sagte der Juso-Kreisvorsitzende Jan-Marco Höppner.

Nachdenklich stimmt die Jusos allerdings, dass trotz der drohenden festen Fehmarn-Belt-Querung das Angebot an Linien nicht erweitert wird. „Hier wäre ein wenig mehr Planungssicherheit für die gesamte Insel besser“; merkt der Juso-Landesvorsitzende Niclas Dürbrook an. Denn neben den gut 500 Fehmaranern, die bei der Reederei arbeiten, hänge die gesamte Insel am Tropf von Scandlines. Aufgrund dieser Tatsachen hoffen die Jusos, dass die feste Fehmarn-Belt-Querung bis auf weiteres nicht kommen wird.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen