Gymnasium in Heikendorf : Junge Union fassungslos über Verzögerung des Schulneubaus

„Wir sind fassungslos“, erklärt der Vorsitzende der Jungen Union im Kreis Plön, Till Unger zur Entscheidung des Kreistags.
„Wir sind fassungslos“, erklärt der Vorsitzende der Jungen Union im Kreis Plön, Till Unger zur Entscheidung des Kreistags.

Die Junge Union kritisiert die SPD für ein Umschwenken beim Thema Schulneubau.

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30. Juni 2020, 17:50 Uhr

Heikendorf/Plön | Mit Erschrecken hat die Junge Union im Kreis Plön (JU) das Umschwenken der SPD zum Thema Schulneubau in Heikendorf wahrgenommen. Deutlich zu kritisieren sei zudem der Plan der Landrätin, in Plön einen Verwaltungsneubau zu errichten und die Einführung der digitalen Akte in der Kreisverwaltung nur zögerlich umzusetzen.

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Der Kreisvorsitzende Till Unger sagt: „Wir sind fassungslos. Statt eines notwendigen Schulneubaus in Heikendorf soll lieber ein Verwaltungsneubau in Plön errichtet werden. Dabei werden wir nur mit Investitionen in kluge Köpfe wettbewerbsfähig bleiben und Wohlstand generieren können.“ Bildung sei ein entscheidender Faktor im internationalen Wettbewerb. Dazu zähle insbesondere eine moderne, digitale Infrastruktur in den Schulen. Der Schulneubau in Heikendorf sei trotz Kostensteigerung unerlässlich.

Verwaltungsbau statt Schule

Investitionen in Bildung und Digitalisierung müssten oberste Priorität haben. Jeder investierte Euro rentiere sich auf lange Sicht um ein Vielfaches, das wäre generationengerechte Politik. Stattdessen einen Verwaltungsneubau in Plön zu bauen, stehe dem diametral entgegen.

Alternativen zum Verwaltungsneubau wie eine Kfz-Zulassungsstelle im kreiseigenen Gebäude in Schwentinental und die verstärkte Nutzung digitaler Möglichkeiten wie Homeoffice sind dagegen aus JU-Sicht kostengünstige und pragmatische Lösungen. Zudem sei unklar, ob die Kosten für den Verwaltungsneubau nicht auch noch dramatisch ansteigen.

Schon beim Anschluss der kreiseigenen Schulen an das Breitbandnetz hat sich die SPD gegen die zügige Digitalisierung der Schulen entschieden. Till Unger, JU-Vorsitzender im Kreis Plön
 

Daneben kritisiert die JU das Tempo der Landrätin bei der Einführung der digitalen Akte in der Kreisverwaltung. Till Unger: „Und leider passt das ins traurige Gesamtbild. Schon beim Anschluss der kreiseigenen Schulen an das Breitbandnetz hat sich die SPD gegen die zügige Digitalisierung der Schulen entschieden.“

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