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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2017 | 09:26 Uhr

Julian Gerlachs Flugkopfball reicht nicht

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2014 | 11:21 Uhr

Im fünften Spiel hat es nun auch den TSV Pansdorf erwischt. In der Topbegegnung gegen den VfB Lübeck II unterlag der Verbandsligist mit 1:2(1:0) und verlor mit dieser ersten Niederlage der Saison auch die Tabellenführung an die Lübecker. „Eine Punkteteilung wäre vielleicht gerechter gewesen, dennoch sind wir nach der gezeigten Leistung nicht unzufrieden“, erklärte Trainer Dennis Jaacks.

Beide Mannschaften gingen vor 200 Zuschauern von Anfang an ein hohes Tempo und geizten auch nicht mit körperlichem Einsatz. In der 18. Minute ging Pansdorf niin Führung. Kapitän Julian Gerlach traf per Flugkopfball nach einer Flanke von Holger Mess. Eine weitere gute Möglichkeit ließ Felix Krüger ungenutzt. Doch auch die technisch starken Gäste versteckten sich nicht, der Pansdorfer Keeper Jens Rathje konnte seinen Kasten bei guten Chancen der Lübecker jedoch zunächst sauber halten.

Auch nach dem Seitenwechsel verlief die Begegnung überwiegend ausgeglichen. Mit einer Glanzparade verhinderte VfB-Torwart Roman Koochi gegen Felix Krüger sowie Leon Dippert einen höheren Rückstand, bevor den Gästen durch den agilen Sahid Wahab (59.) nach einem sehenswerten Spielzug der Ausgleich gelang.

Das Geschehen wogte auch danach hin und her. Es ging rauf und runter, wobei sich kein Team entscheidende Vorteile erspielen konnte. Der Siegtreffer der effizienten Lübecker fiel in der 83. Minute. Die VfB-Reserve führte einen Freistoß gegen eine noch ungeordnete Pansdorfer Defensive schnell aus und Wahib schoss unbedrängt ein.

„Dieser Freistoß war die einzig strittige Szene, ansonsten hat Schiedsrichter Bornholdt sehr gut gepfiffen“, meinte Jaacks. Kurz darauf sah VfB-Spieler Lars Gödeke (84.) wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte, doch die Pansdorfer konnten in den Schussminuten ihre numerische Überzahl nicht mehr zum Gleichstand nutzen.

„Das war eine ansehnliche Partie auf einem hohen Niveau. Wir haben im Kollektiv gut gearbeitet und sind erhobenen Hauptes vom Platz gegangen“, fasste Jaacks zusammen.

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