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Ostholsteiner Anzeiger

22. August 2017 | 11:28 Uhr

Jugendwehren setzen Zeichen gegen Hass

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Zum 10. Aktionstag der Jugendwehren kamen 4500 Jugendliche aus dem ganzen Land in den Hansapark / Innenminister im Gespräch mit Kreisjugendwarten

Blau-orange war Sonnabend die dominierende Farbkombination im Hansapark. Der hatte zum „10. Aktionstag der Jugendfeuerwehren“ eingeladen. 4500 Nachwuchsfeuerwehrleute aus dem ganzen Land tummelten sich einen Tag lang in dem Freizeitpark. Zum Auftakt gab es eine Begrüßung durch Innenminister Stefan Studt aus dem Korb der neuen Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Timmendorfer Strand. Ihm und Hansapark-Geschäftsführer Andreas Leicht sowie Landesbrandmeister Detlef Radtke und Landesjugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne bot sich eine beeindruckende Kulisse, da die Jugendlichen den Schriftzug Wir als Zeichen gegen Fremdenhass, Ausgrenzung und für Solidarität formten. Der Innenminister lobte die Aktion „als komprimiertes Bekenntnis zur Feuerwehr als Ort des Gemeinschaftssinns, der Integration und der Pflege von Willkommenskultur.“

Den Mitgliedern aus 431 Jugendwehren standen anschließend bei bestem Wetter und wolkenlosem Himmel die Attraktionen des Parks zur Verfügung; mal in Reih und Glied, mal in lockerer Formation und fast immer gerüstet mit Proviant für den Tag ging es durch den fast 50 Hektar großen Park.

Dichtes Gedränge herrschte deswegen im weitläufigen Areal trotzdem nicht – außer beim Anstehen an den beliebtesten Vergnügungseinrichtungen. Die längste Schlange bildete sich schnell vor der neuen Achterbahn „Der Schwur des Kärnan“, die seit dem 1. Juli dieses Jahres in Betrieb ist.

Für Kreis- und Stadtjugendwarte gab es die Möglichkeit zu einem zweistündigen Gespräch mit dem Innenminister. Darin ging es auch um Fragen der Flüchtlingskrise, um Anerkennungskultur und eine mögliche Vereinfachungen bei Jugendfreizeit-Bezuschussungen.

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erstellt am 27.Sep.2015 | 13:20 Uhr

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