Eutiner Stadtbucht : Jugendwehren mit Spaß am Wasser

Tobias und Maximilian beweisen in Eutin viel Geschick.
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Tobias und Maximilian beweisen in Eutin viel Geschick.

Beim Schlauchbootrennen hatten die 26 angereisten Mannschaften sichtlich Spaß. Jugendwehr Lehmkuhlen gewann.

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13. Juni 2014, 19:00 Uhr

Manch Eutiner tat erstaunt, als er rund 300 junge Feuerwehrmänner und -frauen gestern beim Spaziergang an der Stadtbucht entdeckte. Der Grund: 26 Jugendwehren aus den Kreisen Ostholstein und Plön waren bei der Eutiner Jugendfeuerwehr zu Gast, um sich im Schlauchbootrennen zu messen – und Spaß zu haben.

Hier wurde gefrühstückt, dort noch schnell die richtige Strategie zum Sieg geschmiedet – überall Gewusel in den Farben Rot und Blau. Den Sinn dieser Veranstaltung erklärt Jugendwart Timo Jurkschat: „Es geht darum, die Geschicklichkeit zu trainieren und gemeinsam Spaß zu haben.“ Und den hatten die Zehn- bis 17-Jährigen sichtlich. Während die Süseler den Sieg schon sicher zu haben glaubten, als neben ihnen die deutlich jüngeren Wankendorfer ins Boot stiegen, wurden sie auf der 600 Meter langen Strecke rund um zwei Bojen eines besseren belehrt und kehrten sichtlich erschöpft – und mit großem Abstand ans Ufer zurück. Die elfjährige Julia aus Wankendorf war – im Gegensatz zu den Süselern – kaum außer Atem. Heimlich geübt? „Nö, wir wussten wie es geht, weil ich rudere und andere Kanufahren“, sagte sie locker.

Doch am Ende hat es auch für sie nicht zum Sieg gereicht. Den Wanderpokal – von der Stadt Eutin einst gestiftet – ging an die Jugendwehr aus Lehmkuhlen, die den Wettkampf bereits drei mal 2006, 2008 und 2010 gewonnen haben.

Beim Spiel ohne Grenzen im Seescharwald – hier war viel Geschicklichkeit gefragt – hatten die Süseler mehr Glück: sie wurden Zweite vor den Wankendorfern. Gewonnen hat die Jugendwehr aus Burg auf Fehmarn.

Extra angereist zu dieser Veranstaltung, die alle zwei Jahre stattfindet, war auch die befreundete Jugendwehr aus Berlin-Hellersdorf. Von Nachwuchssorgen konnte gestern jedenfalls keine Rede sein.

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