Jugendwehr Kasseedorf in Mädchenhand

Mädchenpower bei der Jugendfeuerwehr Kasseedorf: Jugendgruppenleiterin Celine Noll und Schwester Lea-Marie Noll (v.l.), Jugendwart Siegfried Quickert (l.) und Stellvertreter Michael Heese. Celine Fiebelkorn war zum Fototermin durch Krankheit verhindert.
Mädchenpower bei der Jugendfeuerwehr Kasseedorf: Jugendgruppenleiterin Celine Noll und Schwester Lea-Marie Noll (v.l.), Jugendwart Siegfried Quickert (l.) und Stellvertreter Michael Heese. Celine Fiebelkorn war zum Fototermin durch Krankheit verhindert.

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27. Februar 2015, 13:09 Uhr

Im 35. Jahr ihres Bestehens wird die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Kasseedorf erstmals nur von Mädchen geleitet. In der Jahresversammlung wählten die zwölf Jugendlichen die bisherige Schriftführerin Celine Noll zur Jugendgruppenleiterin, ihre Schwester Lea-Marie Noll zur Schriftführerin und gleichzeitig Kassenwartin. Stellvertretende Jugendgruppenleiterin wurde Celine Fiebelkorn.

Für die drei Mädchen an der Spitze gibt es zusammen mit Jugendwart Siegfried Quickert und seinem Stellvertreter Michael Heese im Jubiläumsjahr einiges zu tun. Am 13. März werden in einer Versammlung der Gemeindewehr fünf Jugendliche zu den Aktiven wechseln. Spätestens dann müssen die verbliebenen sieben Mitglieder der Jugendwehr Nachwuchs finden.

Die Unterstützung der Aktiven ist ihnen dabei gewiss. Ehrengemeindewehrführer Dieter Fischer, Mitbegründer der Jugendwehr in Kasseedorf, sagte seine Hilfe zu. Gerne werde er Einladungen verteilen, aber die Ansprache sollte von der Jugend an die Jugend erfolgen.

Gemeindewehrführer Martin Stahl stellte für Ende März das neue Löschfahrzeug für Sagau in Aussicht. Die Attraktivität der Jugendwehr werde auch mit diesem modernen Fahrzeug steigen.

Amtsvorsteher Peter Zink und Kasseedorfs Bürgermeisterin Regina Voß dankten den Jugendlichen für ihre Arbeit und die „Bereitschaft, sich für die Feuerwehr zu interessieren“. Der Vorsitzende des TSV Sagau, Mirko Strunge, schlug einen gemeinsamen Nachmittag von Jugendfeuerwehr und Ballsportgruppe vor. Der Sport bringe jeden Montag bis zu 30 Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 15 Jahren auf dem Sportplatz zusammen. Unter ihnen lasse sich sicher auch Interesse an der Feuerwehr wecken. Der Vorsitzende des Griebeler SV, Jürgen Fischer, unterstützte diesen Vorschlag und bekräftigte: „Wir wollen mit unserem Sportangebot nicht in Konkurrenz zur Feuerwehr stehen.“

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