Jugendparlament fühlt sich ernst genommen

shz.de von
08. November 2018, 22:29 Uhr

Das Kinder- und Jugendparlament (Kijupa) war für den jüngsten Schulausschuss bestens vorbereitet: Mit langer Liste an entdeckten Mängeln an Spielplätzen und auf dem Weg zur Schule sowie Wünschen kamen vier Vertreter am Dienstagabend in den Rathaussaal.

Mats Arndt (17), einer der Sprecher des Kijupa, stellte das wichtigste in Kürze vor: „Es fehlt eine legale Sprayfläche, W-Lan in der Innenstadt und ein Treffpunkt an den auch Jugendliche ab 12 Jahren gehen können, die vielleicht noch nicht ins Jugendzentrum können. Außerdem sind uns Stolperfallen und Probleme am Katerstieg aufgefallen, der ja auch ein Schulweg ist.“ Die Mängel auf den Spielplätzen sind beispielsweise Löcher im Boden wie beim Spielplatz der Gustav-Peters-Grundschule. Außerdem wies er auf die marode Skateranlage hin, die Risse und andere gefährliche Mängel aufweise und bat um Rat, wo diese Dinge angesprochen werden können. Die Ausschussvorsitzende Monika Obieray (Grüne) empfahl, daraus Anträge zu machen, die, falls baulicher Art, in den Bauausschuss gehören. Der Treffpunkt für Jugendliche sei als Antrag im Schulausschuss richtig angesiedelt. Tom-Henry Machoy (FWE) überraschte im Ausschuss mit erfreulichen Nachrichten und zahlreichem Info-Material seitens der Stadtwerke, was Hot-Spots im Stadtgebiet betreffe sowie der Nachricht, der Vorsitzende des Mobilitätsbeirates habe die Probleme am Katerstieg aufgrund der Kijupa-Vorlage bereits an die Verwaltung weitergegeben und diese sich jetzt kümmere.

„Das war klasse, wir fühlen uns echt ernstgenommen“, sagte Arndt anschließend. Einzig die Frage nach der geeigneten Plattform für die Ankündigung der öffentlichen Sitzung des Kijupa wurde nicht abschließend geklärt.

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