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Jugendparlament: Fast 20 Interessierte beim ersten Treffen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

19 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren haben sich jetzt erstmals getroffen, um das Thema „Kinder- und Jugendbeteiligung in Eutin“ zu diskutieren und das weitere Vorgehen abzustimmen. Es war ein erstes Vorbereitungstreffen, nachdem sich die Stadtvertreter vor mehr als einem halben Jahr vom Neustädter Vorbild überzeugen ließen, dass Kinder- und Jugendbeteiligung funktionieren kann, wenn es ernsthaft gewollt ist.

Johanna Wester, Leiterin des Jugendzentrums, macht derzeit die Ausbildung zur Fachkraft für Kinder- und Jugendbeteiligung in Schleswig-Holstein. Sie organisierte gemeinsam mit Jugendlichen das erste Treffen im Gemeindehaus St. Michaelis, bei dem auch Jugenddiakon Andreas Hecht und der jüngste Stadtvertreter Eutins, Malte Kuhr (22), dabei war. Kuhr war es auch, der sich in den Gremien immer wieder dafür einsetzte, das Thema auf die Tagesordnung zu nehmen. „Wir müssen und wollen Kinder- und Jugendliche laut Gemeindeordnung anhören. Dass so viele zum ersten Treffen kamen, es so eine gute Diskussion gab und etwas mehr als zehn aktiv in einem Parlament ihre Interessen in der Politik vertreten wollen, freut mich sehr“, sagte Malte Kuhr.

Neben der Turnhalle für die Wisserschule, bessere Spielplätze, weniger Müll und legale Graffiti-Flächen ist der Ausbau von Radwegen ein Anliegen, das im ersten Treffen diskutiert wurde. Einige der älteren Jugendlichen sollen sich auch deutlich für den Abriss des Haus des Gastes ausgesprochen haben. Tenor: „Dort brauchen wir eine Fläche für alle – auch uns.“



Interessierte melden sich bei 04521/ 793260 oder j.wester@eutin.de


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erstellt am 05.Apr.2017 | 00:29 Uhr

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