Jugend hat das Sagen im „Jugendtreff“

Eine Umfrage brachte gute Ergebnisse für die Jugendlichen in Lütjenburg

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13. Februar 2018, 12:03 Uhr

Viele Jahre war im „Jugendzentrum“ der Stadt Lütjenburg schon nicht mehr viel los. „Seit vier Jahren gab es darüber Unmut bei der Stadt“, räumte Bürgermeister Dirk Sohn ein. So seien Gespräche mit dem damaligen Träger, der Awo, über eine Wieder-Übernahme durch die Stadt Lütjenburg aufgenommen worden.

Am 1. Januar war nun offizielle Schlüsselübergabe und Anfang März soll nach Abschluss der Sanierungsarbeiten das ehemalige „Jugendzentrum“ als „Jugendtreff“ wieder durchstarten. Sehr zur Freude des Jugendbeirates der Stadt, der maßgeblich mit zur Wiedereröffnung und vor allem zur Namensgebung beigetragen hat.

Denn er war es, der in Absprache mit der Stadt „die bisher größte Meinungsumfrage in Lütjenburg“ zum Thema „Jugendtreff“ in den Schulen startete. Philipp Först will als Sprecher des Jugendbeirates mit Daniela Sohr, Sigrun Braun und Heike Maaske nun ein Konzept für den Betrieb des Hauses erarbeiten.

Gedacht ist dabei zunächst einmal an einen „offenen Bereich“ zum Klönen. Darüber hinaus hat die Stadt im gesamten Haus W-Lan spendiert. Hinter dem Haus liegt die große Skaterbahn, vor dem Haus die Sportplätze des TSV Lütjenburg. Im Haus selbst können sich die Beteiligten viel vorstellen, vielleicht eine Tanzgruppe oder selbst einen Back- und Kochkursus. Nicht zu vergessen sei dabei eine Schlagzeug-AG, für die sich besonders Bürgermeister Sohn stark gemacht hat. Billard, Kicker und Flipper sind natürlich auch vorhanden. „Es wird spannend für alle“, so Daniela Sohr, „es ist ein tolles Haus, das wir mit tollen Ideen aus dem Dornröschenschlaf wecken wollen.“

Sicher ist, dass das Haus offen für alle Jugendlichen sein wird, und das Team um Daniela Sohr für alle „Kids“ ein offenes Ohr haben wird, gerade und auch wenn sie Probleme haben und mal darüber sprechen wollen. Offizielle „Wieder-Eröffnung“ soll am 2. März sein. Die Stadt ist jedenfalls bereit, den Neustart mit jährlich gut 100 000 Euro aus dem Stadtsäckel zu garantieren. „Wir sind offen für die Wünsche der Jugendlichen und wenn sie mitziehen, machen wir uns um die Zukunft des ,Jugendtreffs‘ keine Sorgen.“

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