Jubel in der Sieverthalle

Ausgelassen feierten die Landesligahandballer den knappen Erfolg gegen die HSG Ostee Neustadt/Grömitz II. Fotos: Bünning
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Ausgelassen feierten die Landesligahandballer den knappen Erfolg gegen die HSG Ostee Neustadt/Grömitz II. Fotos: Bünning

Handball-Landesliga: Gelungener Saisonstart für die Handballer der HSG Holsteinische Schweiz

shz.de von
04. September 2018, 23:13 Uhr

Mit dem Abpfiff war der Jubel in der Eutiner Hans-Heinrich-Sievert-Halle groß. Eben hatte Hannes Grunwald zum 25:24-Sieg
für seine HSG Holsteinische Schweiz gegen die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz II getroffen, die ersten beiden Punkte der Landesligasaison waren unter Dach und Fach.

Der Aufsteiger, die Reserve des Drittligateams der HSG Ostsee, dominierte die Anfangsphase, in der beiden Teams technische Fehler unterliefen. Nachdem der überragende Neuzugang Florian Brandt, der bei zehn Würfen neun Tore erzielte, nach zehn Minuten zum 3:2 getroffen hatte, blieb der Angriff der Heimmannschaft die nächsten zehn Minuten blass. Dafür sorgte eine bärenstarke Gäste-Deckung mit einem stabil stehenden Mittelblock. Im eigenen Angriff warfen die Ostsee-Handballer sechs Tore, oft über Gegenstöße – ein Lauf, den Eutins Trainer Stefan Risch erst mit einer Auszeit stoppen konnte. Erst nach dem 3:8-Rückstand (20.) fand der Gastgeber
ins Spiel und glich dank
eines 7:2-Runs zum 10:10 aus.

Dieser Lauf hielt Anfang der zweiten Hälfte an. Falko Degner, der für viel Gefahr aus dem Rückraum sorgte, Florian Brandt und Hannes Grunwald trafen direkt nach dem Wiederanpfiff zum 13:10 (34.). Bis zehn Minuten vor dem Spielende hielten die Gastgeber diese Drei-Tore-Führung (20:17, 51.).

„Wir haben es in dieser Phase versäumt, uns weiter abzusetzen“, sagte Holstein-Trainer Stefan Risch. Gut vier Minuten vor dem Abpfiff gelang dem besten Torschützen der Gäste, Sören Frey (7/1 Tore), der erste Ausgleich in der zweiten Halbzeit zum 22:22. Nachdem die HSG-Rückraumschützen Degner und Kutz wieder zur Zwei-Tore-Führung getroffen hatten, nahmen die Gäste eine Auszeit. Diese zeigte Wirkung. In der letzten Minute fiel der erneute 24:24-Ausgleich.

„Für die Zuschauer war das ein spannendes Spiel“, sagte Risch. Zusammen mit seinem Co-Trainer Stefan Wendt machte er nun von seinem Team-Time-Out Gebrauch. Die gezielte Planung für den letzten Angriff des Spiels zeigte Wirkung: Hannes Grunwald traf zum 25:24. Stefan Risch war froh über die zwei Punkte: „Wir konnten in diesem Spiel nicht an unsere guten Leistungen aus der Vorbereitung anknüpfen, aber dafür, dass es das erste Saisonspiel war und der Gegner sich phasenweise in der Deckung richtig stark präsentiert hat, muss ich trotzdem zufrieden sein!“

Die HSG Holsteinische Schweiz spielte mit Tim Schneider und Marek Malzahn im Tor sowie Florian Brandt (9), Falko Degner (8), Hannes Grunwald (4), Kevin Kutz (2), Simon Grage, Fabian Buck (je 1), Martin Fürst, Benjamin Path, Jan Kunert, Fynn Sager, Leon Risch und Steffen Engelbrecht.

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