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Ostholsteiner Anzeiger

21. September 2017 | 16:24 Uhr

Plön : Johanniter bauen Kindergarten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Vertrag ist unterschrieben: Auf der Obstwiese neben der Schiffsthal-Aula soll bis zum 1. August 2018 eine neue Einrichtung entstehen.

shz.de von
erstellt am 06.Jul.2017 | 15:00 Uhr

Der Ausschuss für gesellschaftliche Angelegenheiten hat zugestimmt, in Kürze wird der Vertrag unterzeichnet: Die Johanniter haben unter drei Bewerbern den Zuschlag erhalten, auf der Obstwiese neben der Schiffsthal-Aula in Plön einen Kindergarten zu bauen. Die Einrichtung soll zum 1. August 2018 in Betrieb gehen, teilte Bürgermeister Lars Winter mit.

„Es gibt schon Anfragen und einen Bedarf für bis zu 30 Kinder, die wir nicht versorgen könnten. Die Stadt hat sich aktuell mit fünf Plätzen in Grebin eingekauft und mit sieben Plätzen in Ascheberg, um über die Runden zu kommen“, schilderte Winter die Situation.

Die neue Kita bietet Raum für zwei U3-Gruppen á zehn Kinder (Krippengruppen) und eine Ü3-Gruppe á zehn Mädchen und Jungen. Um den momentanen Bedarf
zu decken sei mit allen Einrichtungen in der Stadt gesprochen worden, ob diese ihre Gruppen um ein oder zwei Kinder erweitern könnten. „Ich hoffe, dass es einige gibt, die sich öffnen.“

In einem Interessenbekundungsverfahren hatten sich Johanniter, Kirche und Arbeiterwohlfahrt beworben. Die Johanniter hätten das schlüssigste Konzept vorgelegt. Die Fläche gehört der Stadt und ist bereits überplant für ein Schulerwartungsangebot.

Der Stadtentwicklungsausschuss sei nicht glücklich gewesen, dass zwei Drittel der Bäume fallen müssten, und habe den ehemaligen Spielplatz am Appelwarder vorgeschlagen. Diese Fläche müsste jedoch überplant werden, wodurch viel Zeit verloren ginge. Als Ersatz für die Obstbäume ließe sich am Appelwarder eine Streuobstwiese anlegen. In welcher Form die Stadt den Johannitern das Grundstück am Plauer Weg überlässt, steht noch nicht fest. In jedem Fall übernimmt die Stadt die ungedeckten Kosten. Am 19. Juli wird das Projekt in einer gemeinsamen Sitzung beiden Ausschüssen vorgestellt. Ein Beschluss der Ratsversammlung sei nicht mehr erforderlich.

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