Jetzt gilt’s: Fusion oder Schließung

Entscheidung über Zukunft der Schule in Hutzfeld

shz.de von
28. August 2013, 05:00 Uhr

Für die Sicherung der Schulstandorte Hutzfeld und Malente ist eine organisatorische Verbindung beider Schulen die vernünftigste Lösung. Das bekräftigte Ostholsteins Schulrat Manfred Meyer gestern im OHA–Gespräch.

Heute (Malente) und morgen (Hutzfeld) fallen darüber die politischen Vorentscheidungen. „Für Eltern, Schüler und Lehrer wird es mit einer Fusion beider Schulen keine spürbaren Veränderungen geben“, verspricht Meyer.

Für ihn steht fest: Die Regionalschule Hutzfeld ist mit aktuell 238 Schülern auf der Grundlage der anstehenden Novellierung des Schulgesetztes nicht mehr haltbar. „Als Partner kommt aus der Sicht des Schulamtes nur Malente in Frage“, sagte Manfred Meyer. Dort würden auch nur noch rund 370 Schüler unterrichtet. Und durch eine Fusion liefen beide Schulstandorte nicht Gefahr, „sich gegenseitig leer zu saugen“.

Und wenn die Harms-Schule nach Eutin geht? Meyer: „Das System der Wisser-Schule mit ihren über 700Schülern ist bereits sehr groß. Eine Fusion dieser beiden Schulen wäre nun wirklich sehr schwer zu organisieren.“ Gleiches gelte übrigens auch für den Schulstandort Ahrensbök. Es wird jetzt spannend.

Bericht u. Kommentar S. 5

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