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Ostholsteiner Anzeiger

12. Dezember 2017 | 05:52 Uhr

Jetzt doch: Malente erhöht die Hundesteuer

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 20.Nov.2014 | 13:30 Uhr

Seit Anfang 2009 zeigten Malentes Gemeindevertreter ein Herz für Hundebesitzer. Während alle möglichen Steuern und Abgaben stiegen, verhinderte eine Mehrheit bis heute eine Anhebung der Hundesteuer. Doch das dürfte sich nun ändern. Der Finanzausschuss hat der Gemeindevertretung in seiner jüngsten Sitzung einstimmig eine Erhöhung der Hundesteuern für 2015 empfohlen.

Zwar hatte der Ausschuss das Thema bereits im August abschlägig beschieden, doch die FDP unter ihrem Fraktionschef und Finanzausschussvorsitzenden Wilfred Knop zeigte sich hartnäckig und brachte das Thema erneut auf die Tagesordnung. Nicht ohne Grund: Denn mit den bisherigen Sätzen liegt das defizitäre Malente deutlich unter der vom Innenministerium für Fehlbetragszuweisungen geforderten Summen.

Bislang zahlen Hundebesitzer für den ersten Hund 90 Euro. Dieser Betrag steigt nun auf 105 Euro. In der Sitzungsvorlage waren noch 120 Euro vorgeschlagen worden. „Das ist ein Kompromissvorschlag aller Fraktionen“, erklärte Knop auf OHA-Anfrage. Die SPD hatte zuvor vorgeschlagen, Empfängern von Hartz IV und Grundsicherung weiterhin den bisherigen Betrag zu berechnen, schwenkte dann aber auf die Kompromisslinie ein. Bis 2009 zahlten Hundebesitzer noch 62 Euro. Der zweite und dritte Hund schlägt künftig mit 125 Euro (bisher 110 Euro) und 145 Euro (bisher 130 Euro) zu Buche. Für gefährliche Hunde werden wie bisher 500, 750 und 1000 Euro fällig.

Mit den nun beschlossenen Erhöhungen liegt die Gemeinde allerdings immer noch unter den Sätzen des Innenministeriums. Das fordert für den ersten Hund ab 2015 eine Summe von 130 Euro (bislang 120 Euro). Immerhin: Durch den nun gefassten Beschluss sollen die jährlichen Einnahmen aus der Hundesteuer um knapp 11 000 Euro auf gut 78 000 Euro steigen.

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