Jens Hollborn bleibt Chef von Haus & Grund in Plön

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14. März 2014, 11:17 Uhr

Einig waren sich rund 80 Mitglieder auf der Jahresversammlung der „Haus & Grund-Eigentümer-Schutzgemeinschaft“ im Restaurant Fegetasche bei den Wahlen von vier Vorstandsmitgliedern. Vorsitzender bleibt weiterhin Jens Hollborn, der künftig durch Jürgen Boje vertreten wird. Sein bisheriges Amt als Schriftführer übernahm Torsten Szepat. In Abwesenheit wurde Sandra Frey-Andresen zur neuen Beisitzerin gewählt.

Wichtig sei es neue Mitglieder zu werben, betonte Hollborn in seinem Jahresbericht. Derzeit gehören 716 Hauseigentümer der Plöner Gemeinschaft an. Mit durchschnittlich 120 Besuchern seien die Herbst-Veranstaltungen mit Vorträgen über Vorsorge-Vollmacht und Altbau-Sanierung sehr gut besucht gewesen. Diese Vorträge sollen auch künftig fortgeführt werden. Themenvorschläge nimmt Jens Hollborn entgegen.

Bisher habe die örtliche Gemeinschaft die erhöhten Verbandsbeiträge auffangen können, informierte Kassenwart Hans-Peter Meier. Von den 35 Euro Jahresbeitrag bleiben den Plönern lediglich 20 Euro. Für 2015 avisierte Meier eine Beitragserhöhung.

Über die Änderungen beim Energieausweis gab der Verbandsjurist Hans-Henning Kujath Auskunft. Ab Mai werde die Vorlage eines Energieausweises durch Vermieter und Verkäufer Pflicht. Außerdem müssten künftig bei Inseraten die Inhalte des Ausweises mit veröffentlicht werden.

Für unausgegoren hielt Kujath die neue Denkmal-schutzregelung, die die Landesregierung auf den Weg bringen wolle. Ein Passus bewiese, dass bereits jetzt feststehe, dass die Änderungen personell nicht umsetzbar seien. Sein Beispiel: Wenn ein Mieter in einem denkmalgeschützen Objekt seinem Vermieter einen Fensterschaden melde, so müsse der Vermieter dieses zunächst dem Denkmalschutz melden.

Erst, wenn von dort nach drei Monaten keine Rückmeldung erfolgt sei, gelte eine geplante Reparatur als genehmigt. Erst dann könne der Vermieter den Schaden beheben, dem während der drei Monate gegebenenfalls ein finanzieller Schaden durch Mietminderung entstehen könne.

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