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Ostholsteiner Anzeiger

13. Dezember 2017 | 08:48 Uhr

Jeff Maronese ist wieder da

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eishockey-Oberliga: Kanadier brennt auf seinen Einsatz heute um 20 Uhr gegen die Hannover Scorpions

Der EHC Timmendorf bestreitet in der Eishockey-Oberliga an diesem Wochenende nur ein Spiel. Die „Beach Boys“ erwarten am heutigen Freitag um 20 Uhr die Hannover Scorpions. Die Gastgeber sind zwar Außenseiter, rechnen sich gegen den Deutschen Meister von 2010 dennoch etwas aus.

Der Coach hat einige personelle Sorgen. Neben Jesper Delfs und Christopher Röhrl fällt auch Jason Horst mehrere Wochen aus. Er zog sich nach einem Foul bei den Hannover Indians eine Gehirnerschütterung zu. Ob Tibur Uglar und Andre Gerartz nach der unfreiwilligen Pause am vergangenen Wochenende – das Spiel gegen die Ritter aus Nordhorn wurde abgesagt – wieder einsatzfähig sind, ist zumindest fraglich. Uglar zog sich gegen Adendorf eine starke Zehprellung zu und Gerartz laboriert an einer Sehnenscheidenentzündung. Außerdem fehlt Verteidiger Tommy Raknic bis Weihnachten. Der Verteidiger besitzt sowohl die deutsche als auch die kroatische Staatsbürgerschaft und wurde vom kroatischen Nationaltrainer für die U20-Weltmeisterschaft nominiert. Dafür werden Jeff Maronese und Marc Vorderbrüggen nach langer Pause wieder auflaufen können. Maronese kehrte nach einer erfolgreichen Krebsbehandlung in der vergangenen Woche an die Ostsee zurück. Damit haben die Timmendorfer jetzt drei Ausländer im Kader, von denen nur zwei eingesetzt werden dürfen. So wird wohl der Schwede Pontus Levaniemi von der Tribüne zusehen, da Rob Labute gesetzt sein dürfte.

Die Hannoveraner sind als Top-Favorit auf die Meisterschaft in die Saison gestartet, müssen aber bislang dem Rostocker EC an der Tabellenspitze den Vortritt lassen. Das Team von Trainer und Ex-Nationalspieler Lenny Soccio ließ aber am vergangenen Sonntag mit dem bislang höchsten Saisonsieg aufhorchen. Die Niedersachsen fegten die Hamburg Crocodiles gleich mit 20:2 Toren vom Eis. Dennoch gibt sich Trainer Sven Gösch kämpferisch. „An guten Tagen können wir jeden schlagen. Auch die Scorpions“, weiß der Coach.

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