„Jan Kollwitz – Japanische Keramik“: Ausstellung endet mit Vortrag

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10. Januar 2018, 16:58 Uhr

Am letzten Tag der Sonderausstellung „Jan Kollwitz – Japanische Keramik“ ist der Künstler am Sonntag, 28. Januar, um 18 Uhr persönlich zu einem Vortrag zu Gast im Ostholstein-Museum. Der in Cismar lebende wird zum Thema „Japanische Keramik in Cismar“ referieren. Kollwitz erzählt von seinen Erlebnissen während seiner Keramikerausbildung in Japan, erläutert die besonderen Aspekte seiner Arbeit als Keramiker und erklärt Entstehungsprozesse im Atelier sowie die speziellen Anforderungen beim keramischen Brand mit dem japanischen Brennofen. Und zeigt dazu einige Fotos zur Erläuterung.

Seine Laufbahn begann Jan Kollwitz 1983. Nachdem er eine Lehre bei dem berühmten Keramiker Horst Kerstan in Kandern abgeschlossen hatte, setzte er seine Ausbildung in Japan bei dem Keramikermeister Yutaka Nakamura fort und knüpfte Kontakte zu dessen Kollegen Kazu Yamada. 1988 bezog Jan Kollwitz das alte Pastoratsgebäude in Cismar, richtete dort eine Töpferwerkstatt ein und ließ sich vom namhaften japanischen Ofenbaumeister Watanabe Tatsuo eigens einen Anagama-Holzbrennofen bauen.

Die im fernen Japan gemachten Erfahrungen setzt Jan Kollwitz seitdem konsequent und ganz im Sinne der japanischen Töpfertradition in seinen Keramiken um – abseits aller künstlerischen Modeerscheinungen und Zeitströmungen. Die jetzt zu Ende gehende Ausstellung umfasst mehr als 90 Exponate. Der Eintritt zu dieser Abendveranstaltung kostet acht Euro. Einlass ist ab 17.30 Uhr.

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