Eutin : Jan Friedrich ist bester Absolvent

Tobias Kuhnke
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Tobias Kuhnke

72 frisch gebackene Polizeikommissare werden nach erfolgreichem Studium auf den Dienststellen im Lande verteilt. Hutzfelder ist Jahrgangsbester.

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04. Juli 2014, 15:01 Uhr

Die Landespolizei erhält personelle Verstärkung: 72 neue Polizeikommissare werden für die Aufgabenbewältigung in der Einsatzhundertschaft in Eutin, im Streifendienst und in der Sachbearbeitung zur Verfügung stehen, davon 42 aus dem Bereich der Schutzpolizei. Neben ihnen gelang 28 Kriminalbeamten sowie zwei Wasserschutzpolizisten der Aufstieg.

Bei einem Festakt zur Verabschiedung der Abschlussjahrgänge Polizei und Sicherheitsmanagement des Fachbereichs Polizei an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) in Altenholz wurden die 30 Frauen und 42 Männer vor rund 600 Gästen im Audimax der Christian-Albrechts-Universität nach erfolgreichem Studium mit dem akademischen Grad des „Bachelor of Arts – Polizeivollzugsdienst“ verabschiedet. Innenminister Andreas Breitner gratulierte den frisch gebackenen Kommissaren zu ihrem Abschluss. Die sechs Jahrgangsbesten bedachte Breitner mit einem Buchpräsent.

Als Nummer eins des Jahrgangs beendete dabei Jan Friedrich aus Hutzfeld seine Ausbildung. Der 29-jährige Schutzpolizist, der künftig die Regionalleitstelle der Polizeidirektion Lübeck verstärken wird, beendete sein Studium mit einem herausragenden Wert von 13,29 Punkten und erhielt dafür einen Sonderpreis des Erholungswerks der Polizei. „Es ist etwas Tolles, als Lehrgangsbester die Ausbildung beendet zu haben. Darauf bin ich auch stolz. Das Wichtigste ist aber, dass mir durch den Aufstieg ganz neue Tore für die berufliche Zukunft geöffnet werden“, strahlte Jan Friedrich, dessen Vater Jens ebenfalls Polizeibeamter war und bis zu seiner Pensionierung Ende vergangenen Jahres den Umweltschutztrupp in Plön leitete. Seine künftige Aufgabe auf der Regionalleitstelle sehe er als eine neue spannende Herausforderung an, so Jan Friedrich, der mit seiner Freundin Corinna Steinbrink, ebenfalls eine Polizeibeamtin, ein eigenes Haus in Hutzfeld bewohnt.

Als zweitbeste Absolventin schloss Vanessa Schwarz (30; PD Ratzeburg; 13,02 Pkt.) ihre Ausbildung für den gehobenen Polizeivollzugsdienst ab. Auf den Plätzen folgten Gesa Maaß (26; PD Kiel; 12,44 Pkt.), der Malenter Tobias Kuhnke (28; PD Kiel; 12,42 Pkt.) sowie André Lindenau (31; LKA Kiel; 12,32 Pkt.) und Laura Kutz (22; PD Neumünster; 12,17 Pkt.).

„Sie werden sehnsüchtig im Lande erwartet, denn es gibt genug zu tun“, freute sich Breitner über die personelle Verstärkung der Landespolizei. „Sie müssen da hin, wo andere sich abwenden“, gab der Innenminister dem polizeilichen Nachwuchs mit auf den Weg. Auftreten, Einschreiten und Verhalten der Beamten in der Öffentlichkeit trügen wesentlich zum Ansehen der Polizei und zur Zufriedenheit der Bevölkerung mit der Polizei bei.

„Das gemeinsame Ziel ist erreicht“, erklärte Prof. Hartmut Brenneisen, Dekan des FHVD-Fachbereichs Polizei, den Absolventen angesichts ihres erfolgreichen Studienabschlusses. Er sei davon überzeugt, dass die Kommissare auf hohem Niveau bei guten Rahmenbedingungen ausgebildet und ihnen wichtige Fähigkeiten und Kenntnisse mit in die Praxis gegeben worden seien. Die sehr guten Ergebnisse externer Begutachtungen, die positiven Rückmeldungen aus den Polizeibehörden und der Sicherheitswirtschaft sowie nicht zuletzt die überzeugenden Studienergebnisse erlaubten diese Bewertung, erklärte Brenneisen.

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