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Offene Türen : Jäger stolz auf ehrgeiziges Vorhaben

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Jäger gewährten am Sonnabend Einblicke in ihr Schießsportzentrum Kasseedorf. Dem Vorsitzenden des Vereins, Christian Graf von Holck, ist ein gutes Miteinander mit den Nachbarn sehr wichtig. Er freute sich über reichlich Interesse der Zuschauer.

Das Schießsportzentrum Kasseedorf wurde am Sonnabend seinem Namen als Kommunikationszentrum für den ländlichen Raum mehr als gerecht. Der „Tag der offenen Tür“ stieß auf großes Interesse der Besucher. Der Vorsitzende, Christian Graf von Holck, freut sich über diese Resonanz und das damit gezeigte Interesse ab der neuen Einrichtung der Jägerschaft.

„Heute möchten wir Ihnen zeigen, wie weit unsere Vorhaben gediehen sind“, sagte Graf von Holck zur Eröffnung der Veranstaltung, an der unter anderem Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz und Andreas Schober als Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein teilnahmen. Es sei ein ehrgeiziges Vorhaben, aus einem ehemaligen militärischen Objekt einen modernen Schießstand gepaart mit einem Kommunikationszentrum für unsere Region zu erstellen.

„Wir sind stolz, dass wir keine neuen Flächen in Anspruch genommen haben, alle Umweltauflagen sorgfältig beachten und den heimischen Tieren – darunter 2000 Fledermäuse – ihr zu Hause erhalten haben. Außerdem sei für die Mierenbach-Stiftung ein schöner Platz gefunden worden und die Bogenschützen hätte ein ideales Trainingsgelände erhalten.

Das alles – Graf von Holck sprach von einer Investition von rund 3 Millionen Euro in die Schießsportanlage – sei aus eigener Kraft und damit ohne wesentliche Unterstützung der öffentlichen Hand finanziert worden. „Wir wünschen uns eine Beteiligung der öffentlichen Hand“, sagte Graf von Holck am Sonnabend dem OHA. Die Anlage müsste sonst vom Land gebaut werden, weil von dort die hohen Auflagen für die Ausbildung der Jäger erlassen werden. Graf von Holck: „Die Ausbildung des Jägernachwuchses ist eine hoheitliche Aufgabe.“

So werde die Jägerschaft weiterhin „mit aller Macht daran arbeiten, dass Kasseedorf unser Schießstand wird“, mit dem sich alle Jäger identifizierten und ihn auch nutzten. Gerade jetzt, vor dem Beginn der Jagdsaison, müsse das jagdliche Schießen auch trainiert werden. Auch dafür stehe das Schießsportzentrum zur Verfügung.

Christian Graf von Holck ist aber auch das nachbarschaftliche Miteinander mit den Sibbersdorfern offenbar eine Herzensangelegenheit: „Mit unseren Nachbarn möchten wir in Frieden auskommen und durch gegenseitige Gespräche für Verständnis für die Belange des anderen werben. So werde die Akzeptanz auch weiterhin steigen.

So entließ Christian Graf von Holck die Gäste auf die zehn Hektar große Fläche des Schießsportzentrums. Die Kreisjägerschaften Eutin, Lübeck, Oldenburg und Plön verglichen sich in einem Pokalschießen. Am Kurzwaffenstand durften auch Ungeübte einmal auf das Ziel anlegen. Gezeigt wurden Elemente der Jagdhundeausbildung sowie Darbietungen der Jagdhornbläser. Verschiedene Aussteller weckten nicht nur das Interesse der Waidmänner und Waidfrauen.

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erstellt am 01.Sep.2013 | 22:00 Uhr

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