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Eutin : Innenstadt-Umfrage: Minuspunkte für Barrieren und Freizeitangebot

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Mit Klemmbrettern unterwegs auf dem Eutiner Marktplatz: Schüler des kaufmännischen Profils der Kreisberufsschule Eutin (KBS) befragten Passanten zur Situation der Eutiner Innenstadt.

Mit Klemmbrettern unterwegs auf dem Eutiner Marktplatz: Schüler des kaufmännischen Profils der Kreisberufsschule Eutin (KBS) befragten am Donnerstag Passanten zur Situation der Eutiner Innenstadt. Erstmals nimmt Eutin in diesem Jahr an der Innenstadtstudie „Vitale Innenstädte“ des Kölner Instituts für Handelsforschung teil.

Die Fußgänger bewerteten in der Umfrage unter anderem die Erreichbarkeit, die Parksituation und Sortiment. „Besonders negativ beurteilten Passanten die Barrierefreiheit und die Freizeitaktivitäten in der Innenstadt“, berichtete KBS-Schülerin Marieke Brede. Mit einer Schulnote von vier oder fünf bewerteten die meisten Passanten die Sauberkeit als ausreichend oder mangelhaft. Auch die Parkplatzsituation sei während des Wochenmarkts angespannt. Die Schülerin Dana Mohrhagen wünscht sich selbst für die Eutiner Innenstadt mehr Freizeitangebote für Jugendliche wie zum Beispiel eine Diskothek oder Geschäfte wie H&M, die auch Jugendliche ansprechen.

„Das kalte und regnerische Wetter erschwert die Umfrage zusätzlich“, sagte Marieke Brede. Außerdem hätten viele Menschen keine Zeit oder vermuteten eine falsche Absicht: Passanten hätten Themen wie Landesgartenschau, das Haus des Gastes oder allgemein den Verkauf von Produkten erwartet und zuerst abweisend reagiert. Das Ziel der Schüler sind 300 beantwortete Fragebögen in zwei Tagen. Am Sonnabend wird die zweite Hälfte der Klasse von 10 bis 18 Uhr mit der Umfrage fortfahren.

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erstellt am 26.Sep.2014 | 12:00 Uhr

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