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In Pönitz war in der zweiten Halbzeit die Luft raus

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2013 | 00:31 Uhr

So leicht hatte sich Trainer Stephan Flemming von der Sportvereinigung Pönitz die Aufgabe in der Fußball-Kreisliga Ostholstein gegen den TSV Heiligenhafen nicht vorgestellt: „Die Heiligenhafener haben kaum Gegenwehr geboten“, sagte Flemming nach dem ebenso glanzlosen, wie deutlichen 5:1(4:0)-Sieg.

Vom Anpfiff weg bestimmten die Gastgeber das Geschehen. Für die nötige Sicherheit sorgte Torjäger Phillip Hardt, der in der siebten Minute den Torreigen eröffnete. Auch die Pönitzer Führung konnte die Gäste nicht aus der Defensive locken. Und doch baute die Sportvereinigung den Vorsprung aus. Demis Durante (15.) und Jan Spindler (26., 32.) erhöhten den Abstand auf vier Tore. Da konnte es sich der Trainer leisten, seinem Kapitän und Spielgestalter Henrik Basse eine Pause zu gönnen, zumal dieser leicht angeschlagen war. Für Basse kam Andre Koptein ins Spiel (38.).

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel zerfahren. Der TSV Heiligenhafen betrieb Schadensbegrenzung, den Pönitzern fehlte die letzte Entschlossenheit. „Wir haben das Ergebnis nach der Pause nur noch verwaltet“, meinte Flemming. Durante erhöhte nach einer Flanke von der linken Seite, die Hardt noch abfälschte, auf 5:0 (57.)

Die Gäste nutzten einen Konzentrationsfehler in der Pönitzer Abwehr und erzielten durch Ramon Wolkenhaar per Kopfball das Ehrentor (63.). Dabei blieb es auch nach 90 Minuten.

„In den beiden letzten Duellen war noch richtig Feuer drin“, sagte Flemming. Er räumte aber auch ein, dass beim TSV Heiligenhafen zwei Leistungsträger nicht zur Verfügung standen. Die beste Note gab es noch für den Doppel-Torschützen Jan Spindler: „Er hat ein ordentliches Spiel gemacht.“

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