In Krummsee bekam Region ihren Namen

Auf der Seeterrasse des ehemaligen Hotels Holsteinische Schweiz nahm Herlich Marie Toden-Reese ihre Botschafter-Urkunde von Bürgermeister Michael Koch entgegen.
Auf der Seeterrasse des ehemaligen Hotels Holsteinische Schweiz nahm Herlich Marie Toden-Reese ihre Botschafter-Urkunde von Bürgermeister Michael Koch entgegen.

Werbung für den Naturpark Holsteinische Schweiz

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12. Juli 2014, 21:01 Uhr

Herlich Marie Todsen-Reese weiß von Kindheit an, wo die Wiege der Holsteinischen Schweiz steht: In ihrem Heimatort Krummsee, dem sie bis heute treu geblieben ist. Und tatsächlich thront dort über dem Kellersee das Gebäude, das der Eutiner Kaufmann Johannes Janus bauen ließ und am 20. Mai 1885 als Hotel „Holsteinische Schweiz“ eröffnete. Ein Name, der heute für eine ganze Urlaubsregion und einen Naturpark steht.

Am Fuß des ehemaligen Hotels, heute die Landesfinanzschule, wurde Todsen-Reese am Sonnabend zur Botschafterin des Naturparks Holsteinische Schweiz ernannt. Die Landtagsvizepräsidentin a.D. ist eine von acht Prominenten, die im Rahmen der bundesweiten Aktion „Mein Naturpark“ für die Besonderheiten der Holsteinischen Schweiz werben.

Todsen-Reese fällt es nicht schwer, für den Naturpark zu werben und dabei ihren Heimatort als Lieblingsort vorzustellen: Nach dem Empfang der Botschafter-Urkunde, die ihr Malentes Bürgermeister Michael Koch überreichte, nahm sie eine Gruppe Interessierter mit auf eine zweistündige Tour: Als Motto habe sie Aufstieg gewählt, erläutert die neu ernannte Botschafterin, denn der Weg führe vom Ufer des Kellersees hinauf bis zum Gelände auf der Bruhnskoppel. Und unterwegs werde sowohl mit dem Blick hinab zum Krummsee als auch mit dem Ausblick von der Bruhnskoppel, der bei gutem Wetter zu den Benzer Seen und zum Bungsberg reicht, die ungewöhnliche Topographie der Region deutlich.

Koch, der als Vorstandsmitglied des Naturpark-Vereines die Urkunde überreichte, pflichtete bei: „In keinem anderen Ort wie Krummsee sind so viele typische Landschaftsmerkmale der Holsteinischen Schweiz auf engstem Raum anzutreffen.“

Koch erinnerte daran, dass die Gemeinde Malente 1984 zu den Gründungsmitgliedern des Naturparks gehörte. Allen Mitgliedsgemeinden sei es ein wichtiges Anliegen, die Entwicklung des Tourismus im Einklang mit der Natur und der Förderung des Verständnisses voranzubringen. Und diesem Ziel diene nicht zuletzt auch das ehrenamtliche Engagement der Naturpark-Botschafter.

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