Ostholstein : In die zweite Amtszeit gestartet

Die Mitglieder des Kirchenkreisrats (v.li.): Propst Dirk Süssenbach, Thomas Christian Meyer, Tim Voß, Margarethe Heydebreck, Volker Hein, Antje Storm, Sascha Schittko, Maren Griephan, Renate Kastenbauer, Sabine Siems, Silke Prüßing-Peters, Propst Peter Barz. Es fehlt: Martin Nevermann.
1 von 2
Die Mitglieder des Kirchenkreisrats (v.li.): Propst Dirk Süssenbach, Thomas Christian Meyer, Tim Voß, Margarethe Heydebreck, Volker Hein, Antje Storm, Sascha Schittko, Maren Griephan, Renate Kastenbauer, Sabine Siems, Silke Prüßing-Peters, Propst Peter Barz. Es fehlt: Martin Nevermann.

Synode des Kirchenkreises Ostholstein wählt Dr. Peter Wendt erneut zum Präses / Verpflichtung per Handschlag und Segenswort

shz.de von
25. Februar 2018, 17:08 Uhr

Die Synode des Kirchenkreises Ostholstein hat bei ihrer konstituierenden Sitzung am vergangenen Sonnabend in den Eutiner Schlossterrassen Dr. Peter Wendt (70) ohne Gegenstimmen (bei drei Enthaltungen) als Präses wiedergewählt. Für den früheren Lehrer und Schulleiter, der mit seiner Frau in Pansdorf lebt, ist es die zweite Amtszeit. Zu seinen Vertretern wurden Hans Kilian, Pastor aus Stockelsdorf und seit 30 Jahren Synodaler, sowie Angelika Zimmer vom evangelischen Kindergarten in Heiligenhafen bestimmt.

Darüber hinaus wählten die Synodalen unter anderem den elfköpfigen Kirchenkreisrat neu, das wichtigste Beratungsgremium, das die Gesamtheit der Kirchengemeinden sowie die Dienste und Werke innerhalb des Kirchenkreises repräsentiert. In diesem paritätisch besetzten Gremium sind für die Propstei Eutin künftig Maren Griephan, Volker Hein, Renate Kastenbauer, Thomas Christian Meyer, Martin Nevermann und Antje Storm vertreten. Für die Propstei Oldenburg wurden Margarethe Heydebreck, Silke Prüßing-Peters, Sabine Siems, Sascha Schittko und Tim Voß gewählt.

Zu Beginn des Tages hatten die Pröpste Peter Bartz (Eutin) und Dirk Süssenbach (Neustadt) in einem Gottesdienst in St. Michaelis 55 der gewählten 66 Synodalen – es gab zahlreiche Absagen wegen Krankheit – auf ihre neue Aufgabe verpflichtet. Gemeinsam sprachen sie das kirchliche Gelöbnis, in dem es heißt: „Ich bin bereit, gemäß der Verfassung Verantwortung zu übernehmen für den Gottesdienst, für die diakonischen und missionarischen Aufgaben sowie für Lehre, Leben und Ordnung der Kirche.“

Per Handschlag und Segenswort der Pröpste wurde diese Verpflichtung feierlich in Kraft gesetzt. Eutins Bürgermeister Carsten Behnk nahm später in seinem Grußwort auf den Festgottesdienst Bezug. Sein Eindruck: „Die Kirche in Ostholstein ist mittendrin, und sie ist bei den Menschen.“ Dies sei nicht nur eine Vision, sondern „gelebte Wirklichkeit“, so Behnk. Mit Blick auf die anstehende Sanierung der Schlossterrassen wünsche er sich „das ein oder andere Gebet“ für erfolgreiche und zügige Baumaßnahmen. Für seinen nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag, künftig vor jeder Stadtvertretersitzung ebenfalls einen Gottesdienst zu feiern, erntete er den durchaus ernst gemeinten Applaus der Synodalen.

Grüße des Landrats und des Kreispräsidenten überbrachte die 2. stellvertretende Kreispräsidentin Waltraud Grothkopp (CDU). In ihrem Grußwort verwies sie auf die vielfältige Verbundenheit von Kirchenkreis und kommunalem Kreis. Es seien dieselben Menschen, für die Kirche und Verwaltung zuständig seien. Die „religiöse Grundversorgung“ sei neben der materiellen Fürsorge in einem immer schwieriger werdenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld „nötiger denn je“, so Grothkopp.

Den ganzen Tag über waren die Synodalen mit Wahlen beschäftigt. Neben einigen Stellvertreterposten galt es vor allem noch die sieben Mitglieder des Finanzausschusses sowie die Zusammensetzung des Bauplanungsausschuss, des Diakonieausschusses und des Ausschusses für Mission, Ökumene und Gerechtigkeit neu zu bestimmen.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen