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Im Schlussdrittel gehen den „Beach Boys“ gegen den HSV die Kräfte aus

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 02.Jan.2016 | 00:32 Uhr

Eishockey-Oberligist EHC Timmendorfer Strand hat das Jahr 2015 mit einer verdienten 3:4(1:1, 1:0, 1:3)-Niederlage gegen den Hamburger SV beendet. Dabei verspielten die „Beach Boys“ vor 833 Zuschauern innerhalb von wenigen Minuten eine 3:1-Führung.

Bei den Timmendorfern fehlten weiter Patrick und Thorben Saggau, Christian Herrmann und Jesper Delfs. Die Partie begann für die Gastgeber denkbar ungünstig. Beim ersten HSV-Angriff schauten die Gastgeber interessiert zu, als Michael Piluso nach 42 Sekunden das 0:1 erzielte. Die Timmendorfer schüttelten sich nur kurz und fuhren eigene vielversprechende Angriffe. Der Ausgleich fiel in der zehnten Minute, als Jared Wynia seinen Partner Michael Chvostek anspielte, der zum 1:1 traf. Im zweiten Drittel gingen die Timmendorfer durch einen Überzahltreffer von Wynia in Führung und hätten in der Folge die Begegnung für sich entscheiden können. Doch wie schon in der gesamten Saison ließen die Gastgeber hochkarätige Chancen unkonzentriert aus oder scheiterten am guten Hamburger Goalie Maximilian Franzreb.

Als Iven Rösch neun Minuten vor der Schlusssirene das 3:1 erzielte, schien die Entscheidung gefallen zu sein. Doch plötzlich riss bei den Timmendorfern der Faden, der HSV kam immer stärker auf und verkürzte auf 2:3. Während die Gäste alles auf eine Karte setzten und auf Teufel komm raus angriffen, ergaben sich für die Gastgeber erstklassige Konterchancen, die sie jedoch allesamt vergaben. Die mangelhafte Chancenverwertung wurde bestraft. Erst glich Piluso mit seinem dritten Treffer aus und 33 Sekunden vor dem Ende erzielte Höffgen den 4:3-Siegtreffer für den HSV.

„Wir haben eine 3:1-Führung leichtfertig verspielt. Eine ganz bittere Niederlage. Am Ende haben wir unsere defensiven Aufgaben nicht erfüllt, zumal uns die Kraft ausging. Der HSV hat letztlich verdient gewonnen, weil er cleverer war und seine Chancen genutzt hat“, sagte Trainer Martin Williams, der wegen der Personalnot wieder selbst auf dem Eis stand.

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