Im Oldenburger Wallmuseum dreht sich alles um Schmuck im Mittelalter

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12. Juli 2018, 00:35 Uhr

Das Oldenburger Wallmuseum lädt an diesem Samstag, 14. Juli, zum Aktionsnachmittag „Gold und Garn“. Von 13 bis 18 Uhr geht es um Kleidung und Schmuck der Slawen und Wikinger und unter anderem diesen verschiedenen Fragen: Was trug die slawische Frau um 1100? Was lies den Wikinger-Herren um das Jahr 900 attraktiv erscheinen? Und womit zeigten beiderlei Geschlechter im frühen Mittelalter, dass man finanziell gut da stand? Kleine Details an der Kleidung und Accessoires machten sichtbar, wer man war und woher man kam. Es war schnell erkennbar, wer etwas zu sagen hatte oder eher froh war, gerade so über die Runden zu kommen. Außerdem machten diese Details auch sichtbar, ob jemand Slawe, dänischer Wikinger oder Franke war. Dabei wird auch gezeigt wie die Sachen hergestellt wurden und selbstverständlich darf wieder Vieles selbst probiert und mit nach Hause genommen werden. Die Besucher können unter anderem bei der Weberin vorbei schauen oder sich erklären lassen, was es für besondere Sticktechniken im frühen Mittelalter gab. Beim Bernsteinschleifer kann ein eigener Bernstein bearbeitet werden und man darf sich selbst an der Handspindel oder im Wickeln einer Glasperle versuchen. Die Veranstaltung kostet vier Euro plus Eintritt.

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