zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

13. Dezember 2017 | 20:19 Uhr

Im Notfall kommt Hilfe

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Gesellschaft Familie und Beruf Ostholstein hat ein einmaliges Angebot für Arbeitgeber und Eltern

shz.de von
erstellt am 20.Apr.2015 | 14:57 Uhr

Das Kind hat Fieber, doch im Büro stehen wichtige Termine an – ein Horrorszenario für alle Eltern. Die Notfallkinderbetreuung der Gesellschaft Familie und Beruf Ostholstein will in solchen Fällen künftig entlasten. Ab Mai können die Eltern aller teilnehmenden Arbeitgeber eine zentrale Telefonnummer wählen und bekommen über eine Koordinatorin eine Familienhelferin vermittelt, die einspringt und das Kind betreut, während die Eltern arbeiten gehen – auch in Ferienzeiten.

Binnen zwei Stunden sollen die Helferinnen samt Spielerucksack vor Ort, die Rufnummer von 6 bis 19 Uhr geschaltet sein. „Es kann sein, dass wir das nach Bedarf erweitern“, sagte Susanne Voß, Geschäftsführerin der Lebenshilfe. Bisher haben sich 14 Familienhelferinnen an den insgesamt vier Familienzentren in Eutin, Bad Schwartau, Neustadt und Heiligenhafen als Notfallhelferinnen gemeldet. „Wir suchen auch noch weitere sowie Tagespflegepersonen, die mitmachen möchten“, sagte Voß. Ziel sei es, die Helferinnen weiter zu Tagespflegepersonen zu qualifizieren.

Wer kann das Angebot nutzen? Jeder, dessen Arbeitgeber einen Kooperationsvertrag schließt, es können auch Gesellschaftsanteile erworben werden, wie Sparkassen-Chef Martin Lüdiger erklärt: „Wichtig ist auch nicht, dass der Arbeitsplatz im Kreis ist, sondern woher die Arbeitnehmer kommen, die sich in den meisten Fällen eine wohnortnahe Betreuung für ihre Kinder wünschen – auch im Notfall.“

Was kostet die Notfallbetreuung? Die Unternehmen zahlen Pauschalen (ein Mitarbeiter = 85 Euro, zehn MA = 780 Euro, ab 100 = 5000 Euro), in denen die Notbetreuung und Versicherung für ein Jahr enthalten sind. Für die Eltern ist die Betreuung kostenlos. Betreut wird zu Hause, im Unternehmen oder in der Kita. „Da sind wir flexibel“, sagte Voß. Mit 50 Arbeitgebern wurden bisher Gespräche geführt, unterzeichnet haben bereits zehn aus dem Kreis, darunter der Hansa-Park, die Landbäckerei Puck, die Firma Gollan, die Sparkasse Holstein, der Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand, die Ostholsteiner, die Stadtwerke Neustadt, der Reporter Neustadt, der Kreis Ostholstein und das Amt Ostholstein-Mitte.



Mehr Infos unter www.fub-oh.de

und 0160/8836894

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen