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„Im Kopf der Künstlerin entsteht ein Bild“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ina Peters-Stöckel aus Haffkrug und Luise Brandt aus Scharbeutz stellen gemeinsam in Bad Schwartau aus

von
erstellt am 07.Jan.2016 | 00:40 Uhr

„Doppelkopf“ nennen Ina Peters-Stöckel (Haffkrug) und Luise Brandt (Scharbeutz) eine Kunstausstellung, die sie gemeinsam gestalten: Im Museum der Stadt Bad Schwartau in der Schillerstraße werden 14 Tage lang Bildhauerwerke von Ina Peters-Stöckel und Gemälde von Luise Brandt zu sehen sein. Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, 13. Januar, um 19 Uhr, letzter Ausstellungstag ist Donnerstag, 28. Januar.

In der Bildhauerei hätten die Künstler ursprünglich Holz und Stein bearbeitet, erläutert Ina Peters-Stöckel, heute gebe es eine Vielzahl von Richtungen wie die Konzeptkunst unter Einsatz vorhandenen Materials: „Im Kopf der Künstlerin entsteht ein Bild, welches dann mit vorhandenen Dingen umgesetzt wird – vom Wattebausch bis zum Eisengestell.“ Zur dreijährigen Ausbildung zur Werklehrerin an der Pädagogischen Hochschule Kiel gehörte für Ina Peters-Stöckel die Arbeit mit Ton, Holz und Stein, eine Grundausbildung in klassischer Figur absolvierte sie bei dem Bildhauer Josef Farkas in Lübeck.

Luise Brandt ist 77 und erst mit dem Einstieg in den Ruhestand zur passionierten Malerin geworden. Den ersten Malunterricht erhielt sie bei Gizela Hudler in Timmendorfer Strand. Nach dem Experimentieren mit verschiedenen Techniken hat sie den Schwerpunkt auf Aquarellmalerei gelegt. In ihren Gemälden verbinde sie gerne Teile, die es in Wirklichkeit nicht zusammen gebe. „In erster Linie sollen meine Bilder aber zum nachdenken anregen. Daher haben sie auch keinen Titel.“


„Doppelkopf“, Werke von Ina Peters-Stöckel und Luise Brandt, Museum der Stadt Bad Schwartau, 13. bis 28. Januar, dienstags bis donnerstags 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr, sonnabends und sonntags 14 bis 17 Uhr.

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