Im Juli gab es 53 Prozent mehr Sonnenstunden als im Durchschnitt

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06. August 2018, 12:30 Uhr

Wie in den Vormonaten bestimmten im Juli meist Hochdruckgebiete das Wetter bei uns. So setzte sich die sehr warme, überwiegend sonnige und extrem trockene Witterung fort. An 18 Tagen stiegen die Temperaturen über 25 Grad, an sieben Tagen sogar über 30 Grad. Bis zur Monatsmitte gab es ein Auf und Ab der Temperaturen. Am kältesten blieb es am 9. Juli bei einer Höchsttemperatur von 19,3 Grad. Nur vier der 18 Sommertage wurden bis zum 15. Juli verzeichnet. In der Folge setzten sich dann bei viel Sonnenschein sommerliche Temperaturen durch.

Hochsommerlich heiß wurde es am Monatsende. Dabei wurde am 25. und 31. Juli jeweils mit 32,8 Grad der Höchstwert des Monats erreicht. Insgesamt war der Monat mit einer mittleren Temperatur von 19,8 Grad um 2,3 Grad wärmer als im langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010.

Aufgrund des oft sonnigen Wetters kamen im Juli gut 340 Sonnenstunden zusammen. Im Durchschnitt scheint die Sonne im Juli 223 Stunden. Somit wurde das Monatssoll um 53 Prozent überschritten. Allerdings fiel auch wieder viel zu wenig Niederschlag. Wenn es Regen gab, dann meist nur lokal eng begrenzt und in sehr geringen Mengen. Es wurde überhaupt nur an drei Tagen Niederschlag registriert.

In der Summe wurden geringe 7,2 Liter pro Quadratmeter verzeichnet. Davon gingen 4,1 Liter am 28. Juli nieder. Die Gesamtmenge entspricht lediglich neun Prozent des Klimamittels und war damit kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.

Vor allem die Landwirtschaft hatte mit der anhaltenden Trockenheit zu kämpfen. Es werden hohe Ernteeinbußen beklagt. Zudem war die Wald- und Wiesenbrandgefahr sehr hoch, und das bleibt sie auch.

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