Im Angebot: Zwei weitere Baugrundstücke am Kellersee

Die Planung für das „Störtebeker“-Grundstück steht seit vielen Jahren, mittlerweile holt sich die Natur das Gelände zurück.
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Die Planung für das „Störtebeker“-Grundstück steht seit vielen Jahren, mittlerweile holt sich die Natur das Gelände zurück.

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08. Januar 2015, 19:08 Uhr

Mit den geplanten Protech-Neubauten in der Janusallee geraten zwei weitere Grundstücke in unmittelbarer Nähe ins Blickfeld. Beide liegen ebenfalls im Geltungsbereich des B-Plans Nr. 61 (2. Teilbereich). Direkt angrenzend an die ehemalige Glasbläserei befindet sich in Richtung Kellersee das sogenannte „Störtebeker“-Grundstück, im Anschluss daran ein weiteres, großes Grundstück parallel zur Kellerseepromenade.

Das Störtebeker-Grundstück ist nach dem derzeitigen Eigentümer, der Erschließungs- und Bauträgergesellschaft „Störtebekerhaus“ in Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg) benannt. Für das 1867 Quadratmeter große, ziemlich verwilderte Grundstück liege bereits seit längerem eine fertige Bauplanung vor, erklärt Geschäftsführer Robert Ramm. Ob diese bereits die in der 2. Änderung des B-Plans getroffenen Festsetzungen für Dachform und Wandhöhe berücksichtigt, konnte er nicht sagen.

Das geplante zweigeschossige Gebäude mit ausgebautem Dachgeschoss solle sechs Wohnungen mit 100 bis 115 Quadratmetern bieten. Die Preisvorstellung Ramms liegt bei 270  000 Euro einschließlich Baugenehmigung. Mit der Vermarktung ist die Firma in den vergangenen Jahren jedoch nicht vorangekommen. „Wir haben sehr viele Projekte im Moment und realisieren diese nach Prioritäten“, begründet Ramm dies.

Der morastig-feuchte Untergrund in Seenähe sei technisch beherrschbar. Dafür könnten entweder Pfähle in den Boden gerammt oder der Boden 1,80 Meter tief ausgetauscht werden. Außerdem sei ein höherer Sockel als üblich vorgesehen.

Deutlich größer, aber auch teurer ist das benachbarte Grundstück parallel zur Kellerseepromenade, das im Süden an die Curtius-Klinik grenzt. Immobilienmakler Hans-Jürgen Löschky aus Oldenburg sucht seit Kurzem im Auftrag eines im Ausland lebenden Deutschen, der das Gelände mit weiteren Grundstücken im Paket erworben hat, nach einem Käufer. Für das 8000 Quadratmeter große, „parkähnliche Grundstück“ sieht der B-Plan eine dreigeschossige Bauweise mit maximal 14 Metern Höhe vor. Löschky kann sich viele Nutzungsmöglichkeiten vorstellen: Wohnanlage, Seniorenresidenz, Hotel, Gastronomie oder Wellnessklinik.

Auch auf diesem Grundstück wäre eine aufwendige Gründung notwendig. Das sei bereits im Kaufpreis berücksichtigt, sagt Löschky. Die Preisvorstellung des Eigentümers liegt bei 515  000 Euro. Derzeit gebe es konkrete Gespräche mit einem Interessenten.

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