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IHK Lübeck verteidigt Beschluss zur Schienenhinterlandanbindung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 29.Aug.2013 | 00:35 Uhr

„Wir brauchen eine gute raumverträgliche Trassen-Lösung, auch wenn sie teurer wird als ursprünglich geplant“, sagte Wirtschafts-Staatssekretär Frank Nägele bei einer Erkundungsfahrt mit der IHK zu Lübeck. Sie führte entlang neuralgischer Punkte der möglichen Trassenvarianten zwischen Lübeck und Sierksdorf zu Schienenhinterlandanbindung.

2014 startet das Planfeststellungsverfahren für die Bahntrasse zur Fehmarnbelt-Querung. „Es ist daher dringend geboten, die Konfliktpunkte präzise zu überprüfen und dabei die Bedenken direkt betroffener Anwohner und Unternehmen in die Überlegungen einzubinden“, erklärte IHK-Präses Friederike C. Kühn und fügte hinzu: „Dieses europaweit einzigartige Infrastruktur-Projekt werden wir nur zu einem nachhaltigen Erfolgsmodell führen, wenn wir möglichst viele Beteiligte mitnehmen.“

Die IHK-Vollversammlung hatte sich bereits im März für die 2+1-Trassenvarianten ausgesprochen. Dieses Modell sieht eine siedlungsfernere Eisenbahntrasse vor, die höhere Geschwindigkeiten erlaubt und die Lärmemissionen für Anwohner und Tourismusbetriebe an der Lübecker Bucht verringert. Meldungen, wonach die Deutsche Bahn AG die 2+1-Trassenvariante nicht ins Raumordnungsverfahren einbringen will, sieht die IHK-Präses kritisch: „Das Votum der IHK-Vollversammlung gilt weiterhin.“

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