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200 Läufer waren am Start : Ideales Wetter beim 30. Silvesterlauf

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Am letzten Tag des Jahres trafen sich ambitionierte Ausdauersportler und Hobbyläufer in Pönitz.

shz.de von
erstellt am 31.Dez.2013 | 12:04 Uhr

„Das wird heute nicht der letzte Silvesterlauf gewesen sein!“ Der Vorsitzende der Sportvereinigung Pönitz, Horst Petersen, strahlte vor dem Start des 30. Laufs Zuversicht aus. Zwar sei noch keine Nachfolge für das derzeitige Organisationsteam gefunden, stellte Petersen fest, doch er gehe davon aus, dass eine Lösung in Sicht sei.

Auch am letzten Tag des Jahres 2013 machten sich mehr als 200 Läufer, Nordic Walker und Wanderer auf den Weg, um die Sieben-Kilometer-Kurzstrecke oder die 14-Kilometer-Langdistanz in Angriff zu nehmen. In den vergangenen 30 Jahren haben, statistisch betrachtet, rund 6000 Sportler für Pönitzer Silvesterläufe die Schuhe geschnürt. Dabei ist das Tempo egal, eine offizielle Zeitnahme gibt es nicht. So treffen sich Hobbyläufer und ambitionierte Sportler, wie viele Triathleten des Polizeisportvereins Eutin, zum gemeinsamen Sportlerlebnis. Lediglich einmal sei der Traditionslauf ausgefallen. „Da war das Wetter einfach zu schlecht, die Strecken waren gefroren und zu glatt“, weiß Horst Petersen. Ein Erlebnis fällt dem Vorsitzenden der Sportvereinigung Pönitz sofort ein, wenn er an die vergangenen Silvesterläufe denkt. „Jens Madersteig ist an einem Silvestertag die große Runde gleich zweimal gelaufen. Der damalige Vorsitzende des Kreissportverbandes, Fritz Latendorf, hat diese Leistung mit großem Respekt und einer seiner obligatorischen Mettwürste gewürdigt“, erinnert sich Petersen.

Als die anderen Läufer im neuen Pönitzer Sportpark auf den Startschuss warteten, näherte sich der Eutiner Emil Kähler schon dem Ziel. Er zum zwölften Mal beim Pönitzer Silvesterlauf dabei und dieses Mal schon früher losgelaufen. „Ich laufe nicht so schnell, sondern jogge eher“, sagte der 75-Jährige, als er im Sportheim seine Medaille entgegennahm und den verdienten Berliner genoss.

„Das Wetter ist super, der Lauf auch“, sagte Dirk Timpke, der gemeinsam mit Stephan Birnmeyer – beide sind begeisterte Triathleten – die kürzere Strecke als Erster hinter sich gelassen hatte. Blauer Himmel begrüßte die Läufer beim Zieleinlauf. Allerdings habe es auf der Strecke auch einige rutschige Stellen gegeben, berichtete Timpke. Aber vor denen hate auch schon Horst Petersen gewarnt, damit niemand den Wunsch vom „guten Rutsch“ allzu wörtlich nehmen möge.

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