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Ostholsteiner Anzeiger

17. August 2017 | 23:33 Uhr

Eutin : „Ich freue mich auf die Schule“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Wie die siebenjährige Alina starten fast 1500 Ostholsteiner Kinder ins Schulleben. Fachdienst gibt Tipps zum Schulanfang

Sie ist schon gut gerüstet, hat einen Schulranzen, eine Schultüte, einen Stundenplan und eine Sporttasche. Wie es sich für ein Mädchen gehört, selbstverständlich mit Pferden drauf. Für die siebenjährige Alina beginnt in etwas mehr als einer Woche der Ernst des Lebens, wenn die junge Eutinerin in die 1. Klasse der Schule am Kleinen See gehen wird. „Rechnen bringt mir am meisten Spaß“, sagt Alina schon jetzt.

Wie Alina werden 1486 Schüler in diesem Jahr im Kreis Ostholstein am 25. August eingeschult. Das sind 71 Kinder mehr als noch im vergangenen Jahr, sagt Anja Sierks-Pfaff, Pressesprecherin des Kreises. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren waren es noch 2200 Kinder. Die meisten ehemaligen Kita-Kinder kommen jetzt in Eutin in die
1. Klasse – 138. Malente verzeichnet 66 Anmeldungen, Ahrensbök 70, Schönwalde 45, Sieversdorf 32 und in Süsel kommen 36 ABC-Schützen zur Schule.

Der Fachdienst Gesundheit des Kreises Ostholstein hat einige praktische Tipps zum Schulbeginn zusammengestellt, um den Start ins Schulleben zu erleichtern. Und das beginnt bereits auf dem Weg zur Schule. „Das richtige Verhalten im Straßenverkehr sollte schon vor Schulbeginn geübt werden“, sagt Anja Sierks-Pfaff. Mit dem Kind sollte der Schulweg abgegangen, gefährliche Stellen und die besten Möglichkeiten gezeigt werden, um die Straße sicher zu überqueren.

Ausreichend Schlaf und genügend Zeit morgens beim Aufstehen seien zudem wichtig, damit kein Stress und Ärger mit in den Unterricht genommen wird. Ein gemütliches, gemeinsames Frühstück sei außerdem eine gute Starthilfe für den Tag. Vollwertige Brotsorten seien hierfür am besten geeignet. Das gelte auch für das Pausenbrot. Zum Trinken eignen sich am
besten Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte. Naschsachen gehören nicht in den Ranzen. Denn: „Noch kann das Essverhalten der Kinder beeinflusst und geprägt werden“, sagt Sierks-Pfaff und unterstreicht damit, was Zahnärzte auch Eltern raten (siehe Infokasten).

Zum Erhalt der Gesundheit des ABC-Schützen sei ebenfalls wichtig, dass der Schulranzen nicht zu schwer ist. „Gepackt darf er nur ein Zehntel vom Körpergewicht des Schulkindes wiegen“, sagt Sierks-Pfaff und rät, den Ranzen täglich neu zu packen und nur das Notwendige nach Plan mitzunehmen. Tasche wie Inhalt sollte mit Vor- und Nachnamen des Kindes beschriftet sein – „Dann gibt es keine Verwechslungen“, sagt Sierks-Pfaff. Nach dem Unterricht sollten Kinder erst einmal eine Pause machen. „Sie sammeln schnell wieder neue Kraft, wenn sie sich in frischer Luft bewegen und richtig spielen“, sagt Sierks-Pfaff. Und der tägliche Medienkonsum am Fernseher oder PC sollte auf ein Minimum begrenzt werden. Für die Hausaufgaben brauchen Kinder einen ruhigen eigenen Platz, ganz ohne Radio- und Fernsehgeräusche. Ideal sei gutes Licht, einem möglichst verstellbaren Schreibtisch und einem angepassten Stuhl. Oft helfe es in den ersten Wochen, wenn ein Elternteil mit am Tisch sitzt. Später genüge dann die erreichbare Nähe.

Was sich Alina noch für ihre Schultüte wünscht, sind etwas zum Spielen und „Pferdestifte“. Und dann kann es losgehen. „Die Kita-Zeit war toll. Ich freue mich auf die Schule“, sagt Alina.

 

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erstellt am 13.Aug.2014 | 11:20 Uhr

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